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Die beschriebene Szene beim Spiel gegen Bamberg

Auswärtsspiel in Würzburg / Protest wird nicht weiterverfolgt

Gerade einmal rund 48 Stunden bleiben den FRAPORT SKYLINERS, um sich auf das nächste Spiel vorzubereiten. Am Freitag, den 4. April, steht die Mannschaft von Gordon Herbert auf dem Würzburger Parkett. Die Partie wird von den Gastgebern als kostenloser Livestream angeboten. Ab 18:30 Uhr startet die Übertragung auf www.soliver-baskets.de/livestream, Sprungball ist um 19 Uhr.

Danilo Barthel will gegen Würzburg gewinnen

Terminhinweis: Am Samstag, den 5. April 2014, findet die vierte Benefiz-Gala zugunsten der Schul- und Jugendinitiative "Basketball macht Schule" statt. Information und Anmeldung über Herrn Jonas Thiele (Tel. 069-928 876 14; Mail: info@basketballmachtschule.de).

Viel Diskussionsbedarf gab es bei der letzten Partie gegen Bamberg. Ein Dreier von Elias Harris nach Ablauf der 24 Sekunden-Angriffszeit wurde gewertet (siehe Bild rechts), woraufhin Protest eingelegt wurde. FRAPORT SKYLINERS geschäftsführerender Gesellschafter Gunnar Wöbke: „Der Dreipunktewurf von Bamberg war klar nach Ablauf der 24 Sekunden Uhr. Wir haben den Protest dennoch nicht weiterverfolgt, da wir keine Aussicht auf Erfolg gesehen haben. Auch wenn wir in der entsprechenden Phase ein positives Momentum hatten und beim Stand von 41:50 gerade unter zehn Punkte herangekommen sind, hätten wir mit 7:40 Minuten Restspielzeit kaum beweisen können, dass diese Szene spielentscheidend war. Dies wäre für einen erfolgreichen Protest notwendige Voraussetzung. Neben den sachlichen Gründen sprechen aber auch organisatorische und zeitliche Gründe dagegen. Bei den derzeitigen Strukturen und Fristen ist es unmöglich ein Protestverfahren in so kurzer Zeit sachgerecht durchzuführen und danach auch noch vor Ablauf der Hauptrunde einen geeigneten Spieltermin für eine Nachholpartie zu finden. Dafür ist der Rahmenterminplan viel zu eng. Nach unserem Spiel in Berlin vor zwei Jahren, bei dem eine ähnlich gelagerte Situation auftrat, gegen die wir Protest eingelegt haben, wurde eine Handlungsanweisung an die Schiedsrichter erlassen. Diese besagt, dass in einem solchen Fall der Technische Kommissar und gegebenenfalls das Kampfgericht zu befragen sind. Trotz der Klarstellung des Regelwerks ist dies in dem aktuellen Fall zum wiederholten Male nicht geschehen. Dies ist bitter; dafür fehlt uns jegliches Verständnis.“

Für die Spieler und den Trainerstab der FRAPORT SKYLINERS gilt es indes, sich voll und ganz auf die Auswärtspartie gegen Würzburg zu konzentrieren. Mit Marcellus Sommerville (12.0 Pkt, 5.8 Reb) und Dominic Waters (11.0 Pkt, 4.6 Ass) wurde im Laufe einer turbulenten Saison gezielt nachverpflichtet. Dazu kommen mit Maximilian Kleber (9.9 Pkt, 6.6 Reb) und der gerade in den letzten Partien stark aufspielende Maurice Stuckey (6.8 Pkt) zwei junge deutsche Talente, die von den erfahrenen Kräften Ricky Harris (11.6 Pkt) und Chris McNaughton (8.0 Pkt, 4.0 Reb) flankiert werden. Und dann ist da natürlich noch der langjährige Frankfurter Jimmy McKinney (7.9 Pkt), dessen Qualitäten Gordon Herbert sicher auf dem Schirm haben wird, auch wenn der Shooting Guard in dieser Spielzeit mit Leistungsschwankungen zu kämpfen hat. „Würzburg ist ein Team mit viel Talent. Dazu kommt die intensive Atmosphäre bei ihren Heimspielen. Es ist eine gute Herausforderung für uns, direkt nach gestern wieder spielen zu können“, erklärt Gordon Herbert.

In einer intensiven Videoeinheit wurde die Partie gegen Bamberg besprochen und analysiert. „Wir haben den Fokus heute auf uns und unser Spiel gelegt. Morgen gehen wir dann durch unsere normale Routine vor Spielen. Um ehrlich zu sein, bin ich mit der Art und Weise wie wir gespielt haben nicht zufrieden. Darüber mache ich mir momentan Sorgen“, so der kanadische Headcoach.