Hi Moses, wie gehts dir? Du bist ja jetzt seit fast 2 Monaten bei uns in Frankfurt, erzähl gerne mal, wie du hier angekommen bist.
Moses Pölking: Mir geht es sehr gut, ich freue mich, hier zu sein. Die letzten Wochen waren natürlich relativ stressig mit dem Umzug und so, aber ich bin jetzt endlich angekommen und fühle mich wohl in Frankfurt. Jeder im Verein hat mich von Anfang an nett willkommen geheißen, die Jungs sind cool, also ich fühle mich echt gut.
Du warst ja jetzt 4 Jahre bei den EPG Guardians Koblenz in der ProA, wie war es für dich nochmal in eine andere Stadt umzuziehen? Hattest du vielleicht auch Lust darauf, nochmal irgendwo neu anzufangen?
Moses Pölking: Gegen Ende meiner Zeit in Koblenz wollte ich sowieso mal wieder etwas Neues sehen, dann hat mir aber meine Fußverletzung einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ich glaube, dass ich jetzt in Frankfurt eine gute Möglichkeit habe, sportlich wieder an das anzuknüpfen, was ich in Koblenz gezeigt habe und hier den nächsten Schritt zu gehen. Daher bin ich gerne nach Frankfurt gekommen.
Du hast gerade schon deine Verletzung angesprochen. Du hattest dich ja schwerer am Knöchel verletzt und hattest dein erstes Spiel wieder im Januar gegen Langen. Wie fühlst du dich aktuell, spürst du die Verletzung noch im Training, in den Spielen oder hast du schon wieder volle Confidence in deinen Körper?
Moses Pölking: Ich glaube, ein bisschen von beidem. Ich habe nach der Verletzung im Februar zehn Monate lang keinen Basketball gespielt, deswegen fühle ich mich auf jeden Fall noch nicht 100% fit. Da links auch mein Sprungbein ist, muss ich mich erst wieder an die Belastung gewöhnen. Ich arbeite aber sehr eng mit dem Coachingstaff, mit den Ärzten zusammen und bin deswegen zuversichtlich. Mein Ziel ist es, in die Playoffs zu kommen und dann wieder bei 100% zu sein.
Gab es eine Sache, die du aus deiner Verletzung als positives Takeaway mitnehmen kannst?
Moses Pölking: Ja, auf jeden Fall. Ich habe bemerkt, dass ich ein sehr gutes Support System habe, besonders meine Freundin möchte ich hier hervorheben. Gerade in den ersten Wochen nach der Verletzung, als ich mit Krücken unterwegs war, habe ich von ihr extrem viel Untertützung bekommen. Außerdem habe ich gelernt, wie widerspenstig mein Körper ist und wie diszipliniert ich dafür arbeiten kann, wenn ich etwas wirklich will - in dem Fall mein Comeback.
Wie bist du bisher im Team angekommen? Wie kommst du mit Spielern, Trainern und dem neuen System zurecht?
Moses Pölking: Ich bin definitiv gut angekommen. Klar, am Anfang dauert es immer ein bisschen, bis man neue Regeln, Abläufe etc. verinnerlicht, aber es war immer ein sehr sauberer Prozess. Mir wurde von jeder Seite geholfen. Mit den Jungs verstehe ich mich auch sehr gut, ich bin ja zum Teil zehn Jahre älter als einige meiner Mitspieler, aber auch da haben mich alle von Anfang an gut aufgenommen.
Sehr gut. Was ist eine persönliche Qualität, die du dem Team geben willst und wie siehst du deine Rolle in der Mannschaft, auch abseits der Statistiken?
Moses Pölking: Ich bin generell ein Spieler, der sich immer wenig über seine Statistiken definiert hat. Genauso sehe ich es auch hier bei den Juniors. Ich will durch meine Ruhe und Erfahrung dem Team mehr Struktur geben. Auf und nebem dem Platz ist Kommunikation ein großer Baustein und da sehe ich auch meine Rolle. Bisher läuft es ja ganz gut, wir sind ja sehr erfolgreich in das Jahr 2026 gestartet.
Zum Abschluss noch eine Frage: Hast du ein persönliches sowie ein sportliches Ziel, das du 2026 erreichen willst?
Moses Pölking: Mein persönliches Ziel ist es, meine Bachelorarbeit zu schreiben, da ich parallel noch Lehramt für Sport und Geographie studiere. Sportlich gesehen will ich es 2026 schaffen, wieder 100% fit zu werden und mit den Juniors zusammen die Playoffs zu erreichen.
Das wünschen wir dir natürlich auch, dass du deine Ziele erreichst. Moses, danke für das Interview und weiter gute Genesung für deine Verletzung!














