Nach der 74:81-Niederlage im ersten Spiel steht das Team von Headcoach Markus Klusemann bereits unter Druck: Eine weitere Niederlage würde das Ausscheiden aus den Playoffs bedeuten. Entsprechend klar ist die Ausgangslage – die Juniors brauchen einen Sieg, um ein Entscheidungsspiel zu erzwingen.
Essen mit variabler Offensive
Die Gäste aus Essen, trainiert von Headcoach Lars Wendt, zeigten in Game 1 über weite Strecken einen sehr konzentrierten Auftritt. Lediglich im Schlussviertel ließen sie etwas nach und ermöglichten den Frankfurtern noch einmal, den Rückstand auf drei Punkte zu verkürzen.
Offensiv überzeugten vor allem Quashawn Lane (20 Punkte), Mychael Paulo (17 Punkte) und Marc Friederici (15 Punkte). Wie schon über die gesamte Saison hinweg verteilte sich das Scoring auf mehrere Schultern, was die Miners schwer ausrechenbar macht.
Juniors setzen auf Moral und Teamgeist
Die SKYLINERS Juniors zeigten im ersten Spiel trotz der Ausfälle von Desmond Watson, Jamie Edoka und Ivan Crnjac eine starke kämpferische Leistung. Besonders in den Vierteln zwei und drei leisteten sie sich jedoch zu viele individuelle Fehler, die Essen nutzte, um sich zwischenzeitlich abzusetzen.
Der späte Lauf im Schlussviertel unterstrich jedoch eindrucksvoll die Moral der Mannschaft. Offensiv ragten dabei Moses Pölking mit 18 Punkten (Saisonbestwert) sowie Joscha Zentgraf und Leif Zentgraf (jeweils 14 Punkte) heraus.
„Wir haben im ersten Spiel gezeigt, dass wir auch unter schwierigen Bedingungen mithalten können. Jetzt geht es darum, über 40 Minuten fokussiert zu bleiben und unsere Fehler zu minimieren. Zuhause mit unseren Fans im Rücken wollen wir unbedingt das dritte Spiel erzwingen“, so Markus Klusemann vor der Partie.
Alles auf eine Karte
Für die Juniors ist die Marschroute klar: Alles oder nichts. Mit einem Sieg könnten sie die Serie ausgleichen und ein entscheidendes drittes Spiel erzwingen – mit einer Niederlage wäre die Saison beendet.














