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FRAPORT SKYLINERS empfangen Ludwigsburg zum Intensitätsgipfel

Frankfurt gegen Ludwigsburg – da weiß der geneigte Basketball-Fan sofort: Es wird physisch, es wird intensiv, es wird ruppig. Diesen Samstag (12.12.2020) ist es wieder soweit, um 18 Uhr ist Sprungball in der Fraport Arena und natürlich gibt es das Aufeinandertreffen der beiden Defensivbollwerke live bei MagentaSport.

Stimme zum Spiel

Sebastian Gleim (Headoach, FRAPORT SKYLINERS): „Wir spielen mit den MHP RIESEN Ludwigsburg gegen den Vizemeister. Ein Team, welches uns wieder andere Details abverlangen wird und auf die wir uns gut vorbereiten müssen und werden. Sie sind sehr physisch, tief besetzt und werden unter gewissen Umständen auch in diesem Jahr wieder ein Wörtchen um die Meisterschaft reden mitreden können. Wir freuen uns auf einen starken Gegner.“

Kader-Update FRAPORT SKYLINERS

Weiterhin fehlen werden Headcoach Sebastian Gleim die beiden talentierten Youngster Richard Freudenberg (22 Jahre; Fuß) und Bruno Vrcic (20; Schulter). Beide machen erfreulicherweise gute Fortschritte in ihren Reha-Prozessen. Zudem wird Aufbauspieler Joe Rahon noch nicht am Spielbetrieb teilnehmen können. Der US-Amerikaner landet am Freitagmorgen in Frankfurt und wird sich zunächst umgehend in eine fünftägige Quarantäne begeben.

Wie der neue, alte Aufbauspieler den FRAPORT SKYLINERS hilft, wie er die Dynamiken im Team verändert und vieles mehr, erklärt Headcoach Sebastian in der neuesten Folge des >>FRAPORT SKYLINERS Podcasts<<. Ab sofort auf allen gängigen Podcast-Plattformen verfügbar.

Intensive Verteidigungsarbeit

Traditionell gehören Ludwigsburg und Frankfurt zu den besten Verteidigungsteams der easyCredit BBL. Und auch nach den ersten Ligaspielen zeichnet sich dieser Trend ab. Während die Ludwigsburger aktuell 82.4 Punkte erlauben und somit die siebtbeste Verteidigung stellen, agieren die FRAPORT SKYLINERS noch ein Stück effektiver am defensiven Ende.

76.7 Punkte wurden im Schnitt den bisherigen Gegnern Berlin, München, Oldenburg und Chemnitz gegönnt. Gut genug für den vierten Platz aller 18 Teams. Bemerkenswerte Randnotiz dabei: Oldenburg (1.) und München (5.) stehen derzeit in den Top5 der offensivstärksten Teams und wurden von den Frankfurtern deutlich unter ihren durchschnittlichen Punkteausbeuten gehalten.

„Wir verändern Würfe, wir stehen in den Passwegen, wir haben oft eine Hand irgendwie am Ball. Verteidigung ist unsere Basis, von der aus wir agieren. Dass muss bei jedem einzelnen Spiel so sein“, erklärt Gleim im Podcast das Erfolgsrezept.

Größe ist nicht alles

Der moderne Basketball verändert sich ständig und entwickelt sich immer weiter. Ein aktueller Trend findet in beiden Kadern deutlichen Ausdruck: Small Ball, also Aufstellungen mit überwiegend „kleineren“ Spielern, ist für beide Teams Trumpf.

Deutlich erkennbar ist dieser Trend daran, dass in beiden Kadern aktuell lediglich zwei aktive Spieler stehen, welche die Zwei-Meter-Marke durchbrechen. Auf Seiten der kommenden Gäste wären dies der bärenstark aufspielende Neuzugang Elias Harris (2.03 Meter; 18.6 Punkte, 5.4 Rebounds) und der ehemalige Frankfurter Jonas Wohlfarth-Bottermann (4.2 Punkte, 3.2 Rebounds). Die längsten Bembeltown-Riesen sind Michael Kessens (2.05 Meter; 5.8 Punkte, 5.3 Rebounds) und Kamari Murphy (2.06 Meter; 6.3 Punkte, 4.3 Rebounds). Der verletzte Richard Freudenberg ist mit seinen 2.04 Metern bereits der drittlängste Frankfurter.

Die Trendkurven zeigen nach oben

Ludwigsburg wird mit breiter Brust nach Frankfurt reisen. Konnte man doch am vergangenen Dienstag Revanche für die Finalniederlage nehmen und gegen Berlin gewinnen (78:71). Die bisher einzige Niederlage, bei insgesamt fünf Spielen, fiel gegen München allerdings durchaus heftig aus (93:70). Nichtsdestotrotz steht das Team von John Patrick erneut in der Spitzengruppe der easyCredit BBL auf Platz vier.

Die FRAPORT SKYLINERS konnten nach dem Hammerauftaktprogramm (Berlin, München, Oldenburg) in Chemnitz den ersten Erfolg feiern (70:83) und führten dabei gegen den Aufsteiger zwischenzeitlich mit 21 Punkten. Headcoach Sebastian freute sich insbesondere darüber, dass es seine Jungs geschafft hatten, nach einer schwächeren Phase, in der die Chemnitzer im dritten Viertel sogar die Führung übernahmen, wieder zurückzufinden und bis zum Ende des Spiels konsequent mit Druck zu agieren.

Auf dieses Duell freuen wir uns ganz besonders

Wäre Matt Mobley gegen Chemnitz mit 29 Punkten offensiv nicht völlig eskaliert, so müsste man an dieser Stelle Konstantin Konga (8.7 Punkte, 4.3 Rebounds, 50% Dreierquote) gegen seinen Ex-Club als Duell nehmen. Zwei Jahre spielte der ehrgeizige Combo-Guard in Ludwigsburg und war vergangene Saison sogar Mannschaftskapitän. Sein Duell mit Jordan Hulls (14.4 Punkte, 4.4 Assists) ist definitiv auch mehr als einen Blick wert!

Aber Matt Mobley und sein heißes Händchen (5/9 Dreier gegen Chemnitz) gegen Ludwigsburgs Jaleen Smith ist was für Basketball-Feinschmecker. Zwei athletische Guards, die wissen wo der Korb hängt, die aber auch ohne Ball zu gefallen wissen, im direkten Duell – das wird Spaß machen! Während Mobley nämlich zuletzt den Chemnitzer Korb nahezu zum Schmelzen brachte, überzeugte Smith mit einem Beinahe-Triple-Double gegen Berlin. 12 Punkte, 9 Rebounds und 9 Assists bei 40 Minuten Einsatzzeit deuten mehr als an, wie wichtig der 26-Jährige für sein Team ist.

Die nächsten Spieltermine der FRAPORT SKYLINERS

  • Samstag, 12.12.2020 um 18 Uhr vs. Ludwigsburg
  • Samstag, 19.12.2020 um 18 Uhr vs. Bayreuth
  • Dienstag, 22.12.2020 um 20:30 Uhr @Crailsheim