Zum Hauptinhalt springen
Letztes Spiel:93:79Fr 31.05.in KarlsruheBericht
Letztes Spiel:80:92So 02.06.vs KarlsruheBericht
Sean Armand

Am Samstag zum Auswärtsspiel nach Hagen

Nach der Qualifikation für das Final Four der EuroChallenge geht es für die FRAPORT SKYLINERS mit einem Auswärtsspiel bei Phoenix Hagen in der Beko BBL weiter. Sprungball ist am kommenden Samstag, den 21. März um 18:30 Uhr. Die Partie wird live auf www.telekombasketball.de übertragen (kostenpflichtig).

Volle Konzentration auf das nächste Spiel, nur von Partie zu Partie denken und sich Schritt für Schritt weiter entwickeln – das Motto von FRAPORT SKYLINERS Headcoach Gordon Herbert ist gerade in der aktuellen Situation seiner Mannschaft von großer Bedeutung. Denn nach dem Einzug in das EuroChallenge-Final Four bleibt nur wenig Zeit um sich auf den nächsten Gegner aus Hagen vorzubereiten. Und dass dieses Spiel kein leichtes wird, verrät schon der kurze Blick auf das Hinspiel.

Zum Saisonauftakt lieferte man sich einen rasanten und spektakulären Verlängerungsthriller. 104:105 stand es am Ende in der Fraport Arena und der aktuell Zwölfte der Tabelle konnte zwei Punkte mitnehmen. Auf Frankfurter Seite waren Sean Armand mit 27 Punkten und Mike Morrison mit 23 bei ihren Debüts im blauen FRAPORT SKYLINERS Trikot am erfolgreichsten, auf Hagener Seite erzielte David Bell 25 Zähler, während Larry Gordon 19 Punkte und 13 Rebounds auflegte.

Ebenjene beiden gehören auch im Verlauf der Saison zu den tragenden Säulen des Teams von Trainer Ingo Freyer. Neben Bell (17.5 Pkt, 3.9 Ass) und Gordon (13.1 Pkt, 5.8 Reb) punkten noch drei weitere Spieler zweistellig. Bester Rebounder des Teams ist Keith Ramsey (12.0 Pkt, 6.8 Reb). Traditionell gehört Hagen zu den am schnellsten spielenden Teams der Liga, was sich auch in der Punktausbeute niederschlägt: Knapp 83 Punkte werden im Schnitt pro Partie erzielt, immerhin Platz Sechs aller Beko BBL-Teams. Mit durchschnittlich 66 Wurfversuchen nehmen die Nordrhein-Westfalen rund acht Würfe mehr pro Spiel als Frankfurt.

„Gegen Teams mit starker Offensive muss man das Tempo kontrollieren. Dies kann man über zwei Wege schaffen. Zum einen muss man in der Halbfeldoffensive sehr gut auf den Ball aufpassen und seine Angriffe gut zu Ende bringen. Zum anderen muss man gut beim Rebound arbeiten. Man will insgesamt des Gegners Ballbesitze limitieren“, lässt Herbert einen kurzen Blick in die Taktikkiste zu.

Die Defensive der FRAPORT SKYLINERS wird also reichlich Arbeit bekommen und hellwach sein müssen. Offensiv werden die beiden Topscorer Justin Cobbs (14.9 Pkt, 4.4 Ass) und Sean Armand (13.0 Pkt, 2.9 Reb) für Druck von außen sorgen sowie über den Zug zum Korb die Hagener Verteidigung beschäftigen und so versuchen, Lücken für die Mitspieler zu kreieren. Besonders gut klappte dies zuletzt im Zusammenspiel mit Big Man Johannes Voigtmann (11.3 Pkt, 5.2 Reb), der beim Spiel gegen Krasnoyarsk 26 Punkte erzielte.  Zudem kommt Aufbauspieler Konstantin Klein (8.2 Pkt) nach seiner Verletzungspause immer besser in Tritt.

Pause wird für die FRAPORT SKYLINERS bis Saisonende ein Fremdwort bleiben, denn bis Ende April stehen insgesamt noch elf Spiele aus. „Mir gefällt es, zwei Spiele pro Woche zu haben und ich denke, dass es auch die Spieler gut finden. Man kommt in seinen Rhythmus. Wir haben immer noch ein paar Verletzte, aber langsam kommen alle wieder an Bord“, erklärt der Kanadier und meint damit insbesondere die beiden Verletzten Stefan Ilzhöfer und Danilo Barthel. Während Ilzhöfer wieder mit Individualtraining begonnen hat, befindet sich Barthel immer noch in der Rehabilitation.

Nach dem Auswärtsspiel erwarten die Spieler und Fans der FRAPORT SKYLINERS zwei Heimspiele in Folge. Zunächst geht es am Dienstag, den 24. März, um 19:30 Uhr gegen die Artland Dragons. Bereits am darauf folgenden Freitag, den 27. März, treten die Eisbären Bremerhaven mit dem ehemaligen Frankfurter Trainer Muli Katzurin um 20 Uhr zum Sprungball in der Fraport Arena an.
Karten für alle Heimspiele sind erhältlich über Tel. 069-928 876 19 oder über www.fraport-skyliners.de/tickets