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82:76 - FRAPORT SKYLINERS unterliegen bei den Artland Dragons

Die kurze und knappe Zusammenfassung des Spiels des Tabellenführers, den FRAPORT SKYLINERS, gegen den Tabellenletzten, den Artland Dragons, könnte lauten: Die vor dem Spiel noch sieglosen Gastgeber waren heute einfach besser. Nach neun Siegen in Serie müssen die Frankfurter Jungs die zweite Niederlage hintereinander hinnehmen, bleiben aber weiterhin an der Tabellenspitze der 2. Basketball Bundesliga ProA. Von Beginn an bestimmen heute die Gastgeber das Spielgeschehen, während Frankfurt nur ansatzweise zu seinem Spiel findet. So ist die bisher größte Saisonüberraschung leider keine positive aus Sicht der FRAPORT SKYLINERS, deren Topscorer Neuzugang Kevin McClain mit 14 Punkten wird.

Nächstes Heimspiel

Das nächste Heimspiel für den Frankfurter Tabellenführer folgt am Samstag, den 16.12. Um 18 Uhr wird dann Bochum in der Süwag Energie ARENA empfangen.

Tickets für alle Heimspiele gibt es über www.fraport-skyliners.de/tickets, telefonisch über 069-928 876 16 oder die Vorverkaufsstellen von Adticket.

 

Auf einen Blick

  • Viertelstände: 23:13 – 16:19 – 24:20 – 19:24
  • Topscorer: Kevin McClain mit 14 Pkt
  • Toprebounder: Jordan Samare mit 8 Reb
  • Topassists: Kevin McClain mit 7 Ass

 

Kader-Update

Denis Wucherer musste heute auf Bruno Vrcic (Knie), Marco Völler (Kniebeschwerden) und kurzfristig auf David Muenkat (Magen-Darm) verzichten.

 

Stimmen zum Spiel

Denis Wucherer (Headcoach, FRAPORT SKYLINERS): „Das Spiel heute ist das Resultat von zwei schwierigen Trainingswochen mit vielen angeschlagenen und kranken Spielern, die nach drei oder vier Tagen Pause wieder zurückgekommen sind. Dazu dem Versuch, einen neuen Spieler zu integrieren sowie den Ausfällen von Marco Völler und David Muenkat, die in der Verteidigung unsere physischsten Spieler sind und den Laden da zusammenhalten. Wir hatten die Hoffnung, dass wir ihr Fehlen heute kompensieren können, aber wir waren einfach zu weich und nicht gut genug. Wenn man in dieser Liga nicht bereit und taff genug ist, verliert man seine Spiele – egal, ob gegen den Zweiten oder den Letzten.“

 

>> Die vollständige Statistik kann hier eingesehen werden <<

Das Spiel zum noch mal Anschauen

Viertel 1 – Mehr Schein als Sein – 23:13

Man möchte meinen, die FRAPORT SKYLINERS starten exzellent ins Spiel. Gute Körpersprache, aggressive Verteidigung, schnelle erste Punkte. Doch schaut man auf den Punktestand nach den ersten drei Minuten sieht es gänzlich anders aus, denn 6:2 führen die Gäste zu diesem Zeitpunkt. Erst im Laufe des Viertels berappeln sich Aiden Warnholtz und seine Teamkollegen wieder und gleichen beim Stand von 9:9 (6.) aus. Wurde da gerade „berappeln“ geschrieben? Leider täuscht der Eindruck erneut, denn Quakenbrück startet kurz mal durch zum 16:9 (8.) Zwischenstand bevor Neuzugang Kevin McClain seine ersten Frankfurter Punkte von der Dreierlinie erzielt. In Summe ist es zu wenig, was das Team von Headcoach Denis Wucherer in den ersten zehn Minuten liefert und daher auch folgerichtig mit 23:13 hinten liegt.

Die Rebounds, im bisherigen Saisonverlauf oft eine große Stärke der Frankfurter, ist es zuletzt nicht mehr. 10:7 lautet die Bilanz nach Viertel eins zu den eigenen Ungunsten.

Auch lediglich ein Assist zum Spielstart ist eindeutig zu wenig und zeugt nicht von guter Ballbewegung und gutem Teambasketball.

 

Viertel 2 – Der Versuch der Wiedergutmachung – 16:19

Es gibt also eine Menge wiedergutzumachen für die FRAPORT SKYLINERS und Cameron Henry und der ehemalige Quakenbrücker Jacob Knauf eröffnen entsprechend motiviert mit schönem Alley-Oop-Zusammenspiel. Jordan Samare legt aus dem Fastbreak einen Dunk hinterher und schon sieht der Spielstand deutlich freundlicher aus – 23:17 (12.). Die Dragons jedoch bleiben ruhig und bewahren den Vorsprung dank solider Wurfquoten – 29:22 (15.). Freude macht auf Frankfurter Seite weiterhin Jordan Samare, der immer wieder gut zum Korb schneidet und präzise bedient wird oder per Dreier auf 33:27 (18.) verkürzt. Da der Dreier aber in der ersten Halbzeit insgesamt so gar nicht fallen will, der Wurf aber dennoch häufig genommen wird, bleibt es zur großen Pause beim Rückstand – 39:32.

Sind 47% bei den Zweiern (9/19) noch ok, sind 24% Dreier (4/17) unterdurchschnittlich, aber 33% Freiwürfe (2/6) im Grunde nicht akzeptabel. Die Gastgeber spielen mit 50%, 38% und 83% hingegen treffsicher und effektiver.

Immerhin wurden im zweiten Viertel sechs Frankfurter Assists verteilt, was zumindest schon ein guter Ansatz für Besserung ist.

Viertel 3 – Bemüht, aber nicht erfolgreich – 24:20

Hüben wie drüben werden zu Beginn des dritten Viertels munter Punkte ausgetauscht. Positiv aus FRAPORT SKYLINERS-Sicht: Topscorer Booker Coplin, punktlos in den ersten 20 Minuten, findet seinen Weg in die Punktestatistik – 46:39 (24.). Jedoch bleibt heute kein positiver Trend ohne negative Kehrtwende. Denn Quakenbrück baut die Führung aufgrund leichter Frankfurter Ballverluste und Unkonzentriertheiten mit einem 4:0 Lauf weiter aus. Das Glück der Tüchtigen haben also weiterhin die Gastgeber, die sich daran auch umfassend bedienen – 58:44 (27.). Vor dem vierten Viertel gelingt es zwar noch mal, etwas zu verkürzen, unter die mental wichtige zehn-Punkte-Marke geht es aber nicht – 63:52.

Die Dreier bleiben ein Knackpunkt im Frankfurter Spiel. Nur 27% finden ihr Ziel, bei 22 bisherigen Versuchen einfach zu wenig.

 

Viertel 4 –Kein letztes Hurra – 19:24

Es gilt nun mentale Qualitäten und physische Stärke zu beweisen. Nolan Adekunle geht voran, versenkt den Korbleger und klaut den Ball, um das Spiel blitzschnell unter die angesprochene zehn-Punkte-Marke zu bringen – 63:54 (32.). Die Verteidigung zeigt sich inspiriert, Cameron Henry netzt einen Dreier ein und die Gastgeber brauchen eine schnelle Auszeit – 63:57 (33.). Das kurze Neusortieren hilft dem Tabellenletzten mehr, denn die Frankfurter Sturm-und-Drang-Phase wird nun ausgebremst und gekontert. Mit etwas mehr als drei Minuten auf der Uhr steht es 75:64 und wenn es ein letztes Hurra der Denis Wucherer-Jungs geben soll, dann wäre jetzt der letztmögliche Zeitpunkt dafür.

Doch Hurra heißt es am Ende der Partie nur auf Seiten der Gastgeber, die bis zum Ende der Partie den stabileren und fokussierteren Eindruck hinterlassen und somit verdient mit 82:76 das Spiel für sich entscheiden.
 

Die nächsten Spiele

  • HEIMSPIEL - Samstag, 16.12. um 18 Uhr gegen Bochum
  • HEIMSPIEL – Freitag, 22.12. um 19 Uhr gegen Hagen
  • Freitag, 29.12. um 19:30 Uhr in Bremerhaven
  • Mittwoch, 03.01. um 19:30 Uhr in Koblenz
  • Samstag, 06.01. um 17:00 Uhr in Vechta
  • HEIMSPIEL – Sonntag, 14.01. gegen Trier

Tickets für alle Heimspiele gibt es über www.fraport-skyliners.de/tickets, telefonisch über 069-928 876 16 oder die Vorverkaufsstellen von Adticket.