Klaus Perwas (Headcoach SKYLINERS: „Das waren heute intensive 40 Minuten. Ein großes Dankeschön an die Fans aus Jena für die tolle Atmosphäre. Science City hat gut gespielt und uns das Leben schwer gemacht. Man sieht, dass sich die Mannschaft auf einem guten Weg befindet. Am Ende haben wir Lösungen gefunden, um das Spiel zu gewinnen – vielleicht war auch ein wenig Glück dabei. Ich wünsche Jena für die nächsten Spiele alles Gute.“
Jena startete heiß von außen
Mit ihrer Starting Five gingen die SKYLINERS in die Partie gegen Science City Jena, das am Dienstag Cluj im EuroCup deutlich geschlagen hatte. Beide Teams taten sich direkt nach dem Tip-off offensiv zunächst schwer. Die ersten Punkte der Partie erzielte Jenas Neuzugang Perrantes mit einem Dreier nach knapp zwei Minuten. Race Thompson traf den ersten Frankfurter Feldwurf von außen und glich anschließend nach einem Fastbreak zum 6:6 aus.
Die Jenaer erwischten vor allem von der Dreierlinie einen starken Start: Von ihren ersten acht Versuchen fanden sechs den Weg in den Korb. Damit übernahm die Heimmannschaft zunächst die Führung (18:14). Nach einem schönen Steal belohnte sich Isaiah Swope direkt selbst mit einem Dreier und stellte den Ausgleich wieder her (18:18). Anschließend zeigten sich die Frankfurter bei mehreren Abschlüssen unglücklich, während Jena weiterhin gute Würfe herausspielte. Auch ein schönes Zuspiel von Ryan Arcidiacono auf den zum Korb schneidenden Radii Caisin konnte nicht verhindern, dass die SKYLINERS mit einem Sieben-Punkte-Rückstand in die erste Viertelpause gingen. Viertelergebnis: 29:22
Swope leitete die Aufholjagd ein
Zu Beginn des zweiten Viertels versenkte Tommy Klepeisz einen stark bedrängten Dreier und leitete damit die erste Aufholjagd ein. Angeführt von Judah Mintz, der wiederholt stark zum Korb zog und nach vier Minuten im zweiten Viertel bereits bei 13 Punkten stand, verkürzten die Frankfurter auf 35:33.
Im Anschluss fand Jena wiederholt den Weg zum Korb von außen und zwang Klaus Perwas nach einem Fastbreak über Kristofer Krause zu einer Auszeit. Aus dieser kehrten die SKYLINERS konzentrierter zurück. Isaiah Swope traf seinen zweiten Dreier und verkürzte nach einem clever gezogenen Foul drei Minuten vor der Pause auf 43:41. Der Point Guard lief nun heiß, stand bereits bei 14 Punkten und traf in zwei aufeinanderfolgenden Angriffen aus derselben Position. Damit gingen die Frankfurter erstmals mit drei Punkten in Führung (47:50).
Jena fing sich in der Schlussphase des Viertels allerdings wieder und drehte die Partie mit den letzten Punkten im Fastbreak nach einem Ballverlust von Swope zum Halbzeitstand von 53:50. Viertelergebnis: 24:28
Topscorer zur Halbzeit
SKYLINERS:
- Isaiah Swope – 14 Punkte, 2 Steals
- Judah Mintz – 13 Punkte
Science City Jena:
- Jemarl Lemuel Baker Jr. – 10 Punkte, 2 Steals
- London Perrantes – 8 Punkte, 4 Assists
SKYLINERS ließen nur acht Punkte im dritten Viertel zu
Auch die zweite Hälfte begann auf beiden Seiten zunächst stockend. Mintz vollendete nach drei Minuten aus schwierigem Winkel und hielt damit den Abstand konstant (57:54). Nach sieben Minuten stand es im dritten Viertel erst 7:6. Beide Teams taten sich schwer, gute Wurfgelegenheiten herauszuspielen.
Trotz der offensiven Flaute zeigten sich die Frankfurter kämpferisch: Nahiem Alleyne sicherte sich den Offensivrebound und stellte an der Freiwurflinie den Ausgleich her (60:60). William Christmas überzeugte auf der anderen Seite des Feldes mit starker Verteidigungsarbeit und verbuchte gleich zwei Blocks in Folge. So hielten die SKYLINERS die Jenaer bei acht Punkten im Viertel. Aus einem umkämpften dritten Abschnitt gingen die Frankfurter damit zumindest mit einer Führung in das entscheidende Viertel. Viertelergebnis: 8:14
Starke Crunchtime sicherte den nächsten Sieg
Nahiem Alleyne setzte mit zwei Dreiern direkt zu Beginn des vierten Viertels ein Ausrufezeichen (68:72). Doch Edwards auf Jenaer Seite zeigte sich unbeeindruckt und stellte mit zwei starken Einzelaktionen wieder den Ausgleich her. Fünf Minuten vor Schluss vollendete Race Thompson ein starkes And-one und leitete damit die Crunchtime ein (75:78).
Auch Routinier Ryan Arcidiacono übernahm nun Verantwortung: Zunächst punktete er mit einem schönen Layup, anschließend bediente er Till Pape (77:84). Race Thompson legte mit einem Dreier aus der Ecke nach (77:87) und brachte die Halle in Jena zwei Minuten vor Schluss zum Verstummen. Ein Fastbreak-Dunk von Will Christmas zwang die Gastgeber schließlich zu einer weiteren Auszeit.
In einer Partie, die lange ausgeglichen gewesen war, hatten die Thüringer am Ende nichts mehr entgegenzusetzen. Dank eines starken Schlussviertels gewannen die SKYLINERS verdient mit 93:82 bei Science City Jena und feierten damit ihren vierten Saisonsieg in der BBL. Viertelergebnis: 21:29
Endergebnis: Science City Jena - SKYLINERS: 82:93 (53:50)
Best of Boxscore:
Judah Mintz (20 PTS / 3 REB / 3 AST)
Till Pape (12 PTS / 10 REB)
Nahiem Alleyne (13 PTS / 5 REB / 3/6 3P)
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Nächstes Spiel:
Mi., 04.11.2026, 17:30 Uhr
Turk Telekom Ankara - SKYLINERS
















