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Letztes Spiel:61:87So 26.04.vs BerlinVideo
Nächstes Heimspiel:Fr 01.05.16:30 Uhrvs BonnTickets kaufen

Starke erste Halbzeit nicht genug gegen ALBA BERLIN

Nachdem bereits im Vorfeld unser vorläufiger Klassenerhalt feststand, konnten wir gegen ALBA BERLIN eine überzeugende Leistung in der ersten Halbzeit nicht über die gesamte Spielzeit bestätigen. Im Rahmen des 31. Spieltags der easyCredit BBL mussten wir uns am Ende mit 61:87 geschlagen geben, während Berlin den vierten Sieg in Folge einfahren konnte. Weiter geht es für uns im vorletzten Heimspiel der Saison am 01. Mai in der Süwag Energie ARENA gegen die Telekom Baskets Bonn.

Klaus Perwas (Headcoach SKYLINERS): „Erst einmal Glückwunsch an Berlin. Sie spielen aktuell wirklich guten Basketball. Ich denke, wir haben eine gute erste Halbzeit gezeigt. Es war sogar ein Stück weit überraschend, dass wir nach der Verletzung von Christmas so im Spiel geblieben sind – da hätte vielleicht noch etwas mehr drin sein können. Die zweite Verletzung hat uns dann natürlich richtig wehgetan. An dieser Stelle erst einmal gute Besserung an Till, der gerade ins Krankenhaus gefahren ist – wir müssen schauen, was genau er hat. Am Ende ist es mit so vielen Ausfällen natürlich sehr schwierig, gegen eine so gut funktionierende Mannschaft zu bestehen. Das hilft uns aber nicht weiter: Wir haben noch drei Spiele vor uns, müssen enger zusammenrücken und alles daransetzen, diese Partien bestmöglich zu bestreiten.“

Ausgeglichenes erstes Viertel

Wir gingen mit einer unveränderten Starting Five in die Partie gegen den Tabellenzweiten aus Berlin. Die ersten vier Punkte erzielte William Christmas nach zwei starken Drives durch die ALBA-Defense. Insgesamt verteidigten wir die dynamische Offensive der Gäste zu Beginn ordentlich. Nach knapp vier Minuten zwangen wir sie in einer ausgeglichenen Anfangsphase (7:8) zu einer Shotclock-Violation.

Till Pape sorgte mit mehreren zweiten Chancen dafür, dass wir auch offensiv in der Partie blieben. Mit einem Dreier von Jacob Knauf gingen wir drei Minuten vor der Pause erstmals mit drei Punkten in Führung (14:11). Nachdem auch der zweite Versuch unseres Big Man sein Ziel fand, bebte die Süwag Energie ARENA. Nach einem letzten Push der Berliner gingen wir mit einem knappen Rückstand ins zweite Viertel.
Viertelergebnis: 18:19
 

Mit einer Führung in die Halbzeit

Wir starteten konzentriert in das zweite Viertel und erzielten durch Till Pape und Radii Caisin im Fastbreak die ersten vier Punkte, um direkt wieder die Führung zu übernehmen (22:19). Eine starke Perimeter-Defense sorgte dafür, dass die Berliner nach fünf Minuten bei lediglich zwei Punkten im Viertel standen (1/12 Dreier). Nach Team-Assist Nummer acht und einem Dreier von Caisin bauten wir die Führung weiter aus (29:21).

Während Berlin vermehrt über physische Aktionen in der Zone in den Rhythmus kam, blieben wir aus der Distanz treffsicher (4/10). Vor allem durch Till Pape (7 Rebounds) erarbeiteten wir uns zusätzliche Possessions. Wir kamen häufiger an die Freiwurflinie und gingen dank der letzten Punkte von Tyger Campbell mit einer knappen, aber verdienten Führung in die Halbzeitpause (35:33).
Viertelergebnis: 17:14

Topscorer zur Halbzeit

SKYLINERS:
Jacob Knauf (10 Punkte, 3/3 Dreier)
Till Pape (8 Punkte, 7 Rebounds)

ALBA BERLIN:
Michael Rataj (7 Punkte, 5 Rebounds)
Jack Kayil (5 Punkte, 3 Assists)

Berlin kam stärker aus der Kabine

Die zweite Hälfte begann für beide Teams defensiv intensiv und offensiv zunächst zäh. Nach knapp drei Minuten fanden die Berliner als erstes ihren Rhythmus. Nach Dreiern von Griesel und Mattisseck gerieten wir mit 35:41 in Rückstand und nahmen die erste Auszeit.

Die ersten Punkte nach der Pause erzielte Nahiem Alleyne, der seinen eigenen Rebound sicherte und mit Kontakt abschloss. Bitter: Nachdem bereits William Christmas im ersten Viertel verletzt in die Kabine musste, wurde auch Kapitän Till Pape nach rund fünf Minuten gestützt vom Feld geführt.

Trotz dieser Rückschläge spielten wir weiter mutig, konnten unsere gut herausgespielten Würfe – bis auf einen tiefen Dreier von Isaiah Swope – jedoch nicht konsequent nutzen. Berlin hingegen traf hochprozentig von außen (4/6 Dreier) und setzte sich weiter ab. So gingen wir nach einem schwierigen dritten Viertel mit 45:61 in den Schlussabschnitt.
Viertelergebnis: 10:28
 

Kampf angenommen, doch kein Comeback

Wir erzwangen zu Beginn des vierten Viertels direkt zwei Ballverluste der Berliner, konnten diese jedoch offensiv nicht verwerten. Die ersten sechs Punkte erzielte Isaiah Swope mit einem Floater sowie zwei Midrange-Würfen (51:63).

Ein anschließender 2:9-Lauf der Gäste – vor allem durch starke Rebound-Arbeit – sorgte dafür, dass Berlin weiter davonzog. Wir kämpften weiterhin um jeden Ball, mussten uns in den entscheidenden Momenten jedoch geschlagen geben. Auf Berliner Seite war Jack Kayil mit 17 Punkten drei Minuten vor Schluss maßgeblich am Spielverlauf beteiligt.

Für uns erzielte Topscorer Isaiah Swope alle seine 11 Punkte in der zweiten Halbzeit, doch am Ende reichte es nicht für ein Comeback.
Viertelergebnis: 16:26

Endergebnis:  

SKYLINERS – ALBA BERLIN 61:87 (35:33)
Zuschauer: 4.685

Best of Boxscore:
Jacob Knauf (12 PTS / 100 % 3P)
Isaiah Swope (11 PTS / 5 AST)
Ryan Hawkins (8 PTS / 4 REB)
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Nächstes Spiel:
Fr., 01.05.2026, 16:30 Uhr
SKYLINERS – Telekom Baskets Bonn

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