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FRAPORT SKYLINERS bleiben ungeschlagener Tabellenführer

Mit der bisher stärksten Leistung der Saison gewinnen die FRAPORT SKYLINERS das Hessenderby bei den JobStairs GIESSEN 46ers souverän mit 69:92. Von Beginn an konzentriert, engagiert und motiviert wird den Gastgebern schnell der Schneid abgekauft. Vor allem die Verteidigung bleibt das Prunkstück der Frankfurter, aber auch die Offensive glänzt heute. Somit bleibt das Team von Headcoach Denis Wucherer ungeschlagen an der Tabellenspitze der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA und feiert den Sieg mit einer standesgemäßen HUMBA auf fremdem Parkett.

Mit diesem doppelt wichtigen Sieg geht es für die FRAPORT SKYLINERS, am Sonntag, den 29.10., in Karlsruhe weiter. Sprungball ist um 17:30 Uhr. Zu sehen gibt es das Spiel im Karlsruher Livestream auf sportdeutschland.tv oder www.fraport-skyliners.de. Das nächste Heimspiel indes gibt es erst am 12. November zu sehen, dann ist Düsseldorf zu Gast (15 Uhr).

Tickets für alle Heimspiele gibt es über www.fraport-skyliners.de/tickets, telefonisch über 069-928 876 16 oder die Vorverkaufsstellen von Adticket.

 

Auf einen Blick

  • Viertelstände: 16:22 – 17:20 – 17:32 – 19:19
  • Topscorer: Aiden Warnholtz mit 18 Pkt
  • Toprebounder: Cameron Henry & David Muenkat mit je 6 Reb
  • Topassist: Aiden Warnholtz & Booker Coplin mit je 4
  • Bärenstarke Wurfquoten (63% Zweier; 41% Dreier, 84% Freiwürfe) sind neben der Verteidigung ausschlaggebend für den deutlichen Sieg

 

Stimmen zum Spiel

Denis Wucherer (Headcoach, FRAPORT SKYLINERS): „Im Vergleich zum Spiel gegen Kirchheim sind wir heute eine Spur erwachsener aufgetreten. Wir haben es sehr ordentlich gemacht, vor allem im dritten Viertel. Brenzlige Situationen haben wir heute als Team gelöst und sind nicht auseinandergefallen. Wir hatten guten Zugriff auf Benzing und Co. und dann wird es eine dankbare Aufgabe in Gießen zu spielen. Wenn man ihre Fans aus dem Spiel nimmt, macht es Spaß. Offensiv war es heute vielleicht die beste Leistung des Teams. Jetzt geht der Blick auf Karlsruhe, auf die wir uns parallel auch schon vorbereitet haben. Wir wissen also, was da auf uns zukommt. Sie haben nur ganz knapp gegen Trier verloren, spielen extrem physisch und hart. Wir werden vor dem Spiel viel Video schauen und uns gut einstellen. Ich bin gespannt, wie wir dann dort auftreten und ob wir bereit sein werden. Das Spiel dort wird noch mal schwerer als die Nummer heute.“

>> Die vollständige Statistik kann hier eingesehen werden <<

Das Spiel zum noch mal Anschauen und Genießen

 

 

Viertel 1 – Auf der Suche nach Stabilität - 16:22

Es ist laut, es ist intensiv, es ist Hessenderby! Und das eröffnet Aiden Warnholtz direkt per Dreier, so muss das! Auf der Gegenseite stellt Gießens Stefan Fundic die Frankfurter Verteidigung vor einige Herausforderungen – 3:3 (3. Minute). Gut zu beobachten ist, dass beide Teams bevorzugt den Weg Richtung Korb suchen, um zunächst Stabilität in das eigene Spiel zu bekommen. Gegen den Trend ist da der zweite und vor allem dritte Dreier von Aiden Warnholtz, die ein wenig Druck von den Schultern nehmen – 5:11 (7.). Gießen kommt über gut herausgespielte Angriffe wieder ins Spiel und verkürzt nach zwischenzeitlich zweistelligem Rückstand bis Viertelende auf 16:22

Die Reboundarbeit ist ein Schlüssel im Spiel mit viel Bedeutung. Denn gesicherte Fehlwürfe bieten die Chance auf Schnellangriffe oder zweite Wurfgelegenheiten. Die FRAPORT SKYLINERS machen den Job gut, greifen sich 11 Rebounds, für Gießen bleiben nur 5.

 

Viertel 2 – Die Dinge einfach halten – 17:20

Denis Wucherer hat seinen Jungs wohl mitgegeben, die Dinge nicht unnötig kompliziert zu machen. Da, wo der Größenvorteil zu finden ist, geht der Ball auch hin. Die sich dadurch ergebenen Chancen werden gut genutzt. Jacob Knauf legt mit viel Dampf zum Korb zur bislang höchsten Führung auf – 19:30 (13.). Schöner Nebeneffekt der bisher starken Frankfurter Leistung: Es ist angenehm ruhig in der sonst so lauten Gießener Halle. Es ziehen dann aber doch zunehmend Nervositäten ins Spiel ein, viele Fehlwürfe und Ballverlust reihen sich aneinander – 26:35 (17.). DAS Highlight des Spiels setzt dann David Muenkat mit einem brachialen Slamdunk, der so beeindruckend ist, dass Gießen sofort zur Auszeit greifen möchte – die sie allerdings nicht mehr zur Verfügung haben und somit ein Technisches Foul hinnehmen müssen. Zur Halbzeit steht es 33:42.

Vier Dreier konnten beide Teams bisher treffen. Allerdings brauchen die FRAPORT SKYLINERS dafür nur neun Versuche, die Gießener immerhin 12.

Dass es kein Schönspielerspiel ist, erkennt man auch an den Assistzahlen, die auffällig niedrig sind (FFM: 6; GIE: 5). Punkte werden eher erarbeitet, denn erspielt.

Viertel 3 – Die Führung erlaufen – 17:32

Gerade mal acht Sekunden dauert es, bis Booker Coplin die ersten Punkte der zweiten Halbzeit erzielt. Doch die Gastgeber schaffen es in der Folge, nicht nur ihre Fans, sondern auch sich selbst wieder besser ins Spiel zu bringen – 41:48 (23.). Da kommt der blitzschnelle FRAPORT SKYLINERS 9:0 Lauf gerade rechtzeitig, um wieder ein wenig durchzuatmen und die schönen Fangesänge der Frankfurter Anhänger zu genießen – 41:57 (25.). Die eigene Offensive läuft nun auf Hochtouren, bekommt aber auch nur wenig Gießener Gegenwehr zu spüren. So kommt es, wie es gerne kommen darf: Die Führung wächst bis zum Viertelende auf über 20 Punkte an – 50:73.

Vier Spieler stehen zu diesem Zeitpunkt schon im zweistelligen Punktebereich. Aiden Warnholtz (16 Pkt), Jordan Samare, Booker Coplin (je 15) und Cameron Henry (11).

66% (19:29) treffen die FRAPORT SKYLINERS aus dem Zweipunktebereich. Der Großteil davon relativ offen.

 

Viertel 4 – Hessenmeister 2023 – 19:19

Jetzt nicht überdrehen, cool bleiben und den Hessenderbysieg mit nach Hause nehmen! Grundlage dafür ist die weiterhin auf hohem Niveau agierende Verteidigung. Wenn dann auch noch die Offensive weiter ihre hohe Effektivität an den Tag legt, kann nur noch wenig schief gehen – 54:76 (33.). Und wenn auch die Gießener Livestreamkommentatoren in der 33. Minute davon sprechen, das Spiel schnell zu vergessen und abzuhaken, braucht dieser Text nicht länger als nötig zu werden: Die FRAPORT SKYLINERS gewinnen das erste Hessenderby souverän mit 69:92.

Kleiner, sehr kleiner Wermutstropfen: Die Serie von Marco Völler reißt an alter Wirkungsstätte. Bisher konnte der Teamkapitän in jedem Spiel einen Dreier treffen, dieser blieb ihm heute allerdings verwehrt. Er wird es lächelnd verkraften…

 

Die nächsten Spiele

  • Sonntag, 29.10. um 17:30 Uhr in Karlsruhe
  • Samstag, 4.11. um 18 Uhr in Dresden
  • HEIMSPIEL – Sonntag, 12.11. um 15 Uhr gegen Düsseldorf

Tickets für alle Heimspiele gibt es über www.fraport-skyliners.de/tickets, telefonisch über 069-928 876 16 oder die Vorverkaufsstellen von Adticket.