Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit Julius Martiny und Philipp Strunk im Bereich der Sportpsychologie sowie mit Kirsten Brüning für Ernährung geplant und umgesetzt. Hauptbestandteile sind gezielte Workshops und die Erstellung von Schulungsmaterialien.
Psychologie und Ernährung in die Spielerausbildung integrieren
Ein zentraler Baustein des Projekts ist die Einführung einer professionellen sportpsychologischen Betreuung. Mithilfe des von Dr. Sebastian Altfeld geleiteten Programms „Ready2Perform" sollen die Nachwuchsspieler gezielt in den Bereichen mentale Stärke, Resilienz und Persönlichkeitsentwicklung gefördert werden. Themen wie der Umgang mit Leistungsdruck, Konzentration, Motivation und die Verarbeitung von Rückschlägen stehen dabei im Mittelpunkt. Gleichzeitig werden auch die Trainer geschult, um sportpsychologische Inhalte langfristig in den Trainingsalltag und die Führungskultur des Clubs zu integrieren.
Parallel dazu wird das Thema Sporternährung stärker in der Nachwuchsarbeit verankert. In praxisnahen Workshops erhalten die Spieler fundiertes Wissen zu leistungsfördernder Ernährung, Regeneration, Flüssigkeitszufuhr und gesunden Essgewohnheiten. Dabei geht es auch um das richtige Timing und die passenden Mengen – also darum, was, wann und wie viel gegessen und getrunken werden sollte. Jeder Spieler kann so seine tägliche Versorgung optimieren und die positiven Effekte direkt spüren.
Ganzheitliche Ausrichtung
Das Projekt richtet sich an die Spieler der Teams von ProB über NBBL und JBBL bis U14 sowie an deren Trainerinnen und Trainer und Eltern. Durch die Einbindung des gesamten Umfelds soll ein gemeinsames Verständnis für die Bedeutung von mentaler Gesundheit und ausgewogener Ernährung geschaffen werden. Die Umsetzung erfolgt über zwei Jahre. Während im ersten Jahr die Wissensvermittlung durch Workshops und Seminare im Vordergrund steht, sollen die entwickelten Konzepte im zweiten Jahr dauerhaft in die Vereinsstrukturen integriert und durch individuelle Betreuungsangebote ergänzt werden. Mit diesem ganzheitlichen Ansatz wollen die SKYLINERS ihre Nachwuchsarbeit weiterentwickeln und jungen Talenten optimale Voraussetzungen für ihre sportliche, mentale und persönliche Entwicklung bieten.
Julius Martiny (Sportpsychologe am Olympiastützpunkt Metropol Rhein-Neckar): „Philipp und ich freuen uns sehr über die Bewilligung des Projekts und die Möglichkeit, in den kommenden zwei Jahren gemeinsam mit den Spielern und Trainern der SKYLINERS die Sportpsychologie noch stärker in der Ausbildungsphilosophie zu verankern. Unser besonderer Dank gilt Sebastian Gleim, der diese Projektidee von Beginn an unterstützt und maßgeblich mit vorangetrieben hat."
Kirsten Brüning (Sporternährungsberatung am Olympiastützpunkt Hessen): „Herzlichen Dank an Sebastian Gleim, der diese Projektidee ins Rollen gebracht hat. Die Bausteine Ernährung und Psychologie greifen hervorragend ineinander und unterstützen junge Sportlerinnen und Sportler dabei, ihr Leistungspotenzial bestmöglich zu entfalten. Ich freue mich auf die Workshops mit den Spielern und Trainern und darüber, wieder Teil der SKYLINERS-Familie zu sein. Das war bereits in der Saison 2003/04 der Fall – damals unter Gordon Herbert und gekrönt mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft. Basketball begleitet mich seit fast meinem gesamten Leben. Ich habe 37 Jahre lang aktiv gespielt, und die Leidenschaft für diesen Sport ist bis heute ungebrochen. Also: Let’s do it!“













