Klaus Perwas (Headcoach SKYLINERS): „Ich denke, das war heute kein besonders schönes Spiel. In der zweiten Halbzeit haben wir es geschafft, den Motor wieder ein bisschen anzuschmeißen und besser zu verteidigen. Dadurch konnten wir auch einige Plays machen und haben am Ende wieder einen Weg gefunden, das Spiel zu gewinnen. Darüber sind wir zufrieden. Es gibt aber auch einige Dinge, die wir verbessern müssen, zum Beispiel beim Rebounding. Jetzt brauchen wir ein kurzes Gedächtnis, etwas Erholung und dann geht es am Donnerstag in London weiter. Aber wie gesagt: Wir sind erst einmal zufrieden, dass wir das Spiel heute hier zu Hause gewonnen haben. Alles andere müssen wir noch einmal analysieren und schauen, wie wir es künftig besser machen können.“
Offensiver Schlagabtausch
Mit dem wiedergenesenen Race Thompson zurück in der Starting Five gingen die SKYLINERS in die Partie gegen die Towers aus Hamburg. Der Big Man eröffnete das Spiel direkt mit dem ersten Dreier. Die Hamburger kamen offensiv nur schleppend in die Partie und konnten die Frankfurter zu Beginn häufig nur durch Fouls stoppen. An der Freiwurflinie erhöhte Judah Mintz nach zwei Minuten auf 8:3.
Anschließend wechselten sich beide Teams mit kleineren Läufen ab. Nach sechs Minuten stellte Till Pape mit einem starken And-One-Finish den Abstand wieder auf fünf Punkte (20:15). Die Gäste gerieten früh in Foul-Trouble, wodurch die SKYLINERS bereits im ersten Viertel elf Freiwürfe zugesprochen bekamen. Trotz eines Buzzerbeaters von Martin Breunig gingen die Frankfurter mit einer Führung in die erste Pause. Viertelergebnis: 27:24
Wenig Spielfluss – und das Viertel der Guards
Hamburg kam besser in das zweite Viertel und ging nach einem Goaltending von Race Thompson erstmals in Führung (27:29). Erst nach knapp drei Minuten erzielte Judah Mintz mit einem Jumpshot aus dem Halbfeld die ersten Punkte der SKYLINERS in diesem Abschnitt (29:32).
Anschließend hatten beide Teams Schwierigkeiten, in einen offensiven Rhythmus zu finden. Drei Minuten vor der Pause gingen sämtliche Punkte der Frankfurter auf das Konto von Judah Mintz (33:36). Zum Ende des Viertels trafen Isaiah Swope und Nahiem Alleyne gemeinsam drei Dreier in Folge. Hamburg fand auf diese Treffer allerdings jeweils eine Antwort, sodass es mit 42:43 in die Kabine ging. Viertelergebnis: 15:19
Topscorer zur Halbzeit
SKYLINERS:
- Judah Mintz – 10 Punkte, 2 Steals
- Will Christmas – 8 Punkte, 3 Rebounds
Veolia Towers Hamburg:
- Mathys Kangudia – 8 Punkte, 4 Assists
- Zakai Zeigler – 8 Punkte
Physische Defense bringt die Frankfurter zurück
Für das erste Highlight der zweiten Hälfte sorgte der ehemalige Hamburger Will Christmas, der nach einem schönen Zuspiel von Tommy Klepeisz per Dunk abschloss. Ein Treffer mit Foul von Judah Mintz brachte die SKYLINERS erstmals wieder in Führung (50:47) und ließ die Halle beben.
Mit einer energischen Defense und mehreren Stops ließen die Frankfurter in den ersten vier Minuten des dritten Viertels nur vier Punkte der Towers zu. Ein Dreier von Radii Caisin zwang Hamburg beim Stand von 53:47 zur Auszeit. Caisins drittes persönliches Foul bedeutete allerdings auch das fünfte Teamfoul der SKYLINERS nach nur fünf Minuten. Kurz darauf erreichten auch die Hamburger die Teamfoulgrenze.
Trotz der Fouls verteidigte das Team von Klaus Perwas weiterhin konzentriert. Jacob Knauf setzte zwei Minuten vor Ende des Viertels mit einem starken Block ein Ausrufezeichen (64:58). Dank eines starken dritten Viertels gingen die Frankfurter mit einer 68:62-Führung in den Schlussabschnitt. Viertelergebnis: 26:19
Magische Stimmung in der Süwag Energie ARENA
Das vierte Viertel begann direkt mit einem Highlight: Judah Mintz verwandelte einen spektakulären And-One-Posterizer zum 70:62 und heizte die Stimmung in der Süwag Energie ARENA weiter an. Ein Block von Race Thompson und der anschließende Dreier von Mintz erhöhten den Vorsprung auf 73:64.
Hamburg gab sich jedoch noch nicht geschlagen. Der ehemalige Frankfurter Muenkat verkürzte nach einem Offensivrebound und anschließendem Dunk auf 75:71 – bei noch knapp vier Minuten auf der Uhr. Ein wichtiger Stepback-Dreier von Topscorer Mintz brachte das Momentum zurück und stellte auf 80:71.
Ab diesem Moment ließen die SKYLINERS den Sieg nicht mehr aus der Hand und feierten den vierten Heimerfolg im vierten Pflichtspiel. Der letzte Dreier des erneut starken Jokers Radii Caisin stimmte die Fans bereits vorzeitig auf den Siegersong „Sweet Caroline“ ein. Dank einer starken kämpferischen Leistung in der zweiten Hälfte gewannen die Frankfurter am Ende mit 89:78. Viertelergebnis: 21:16
Endergebnis: SKYLINERS - Veolia Towers Hamburg 89:78 (42:43)
Best of Boxscore:
- Judah Mintz (27 PTS / 8 REB / 3 AST / 4 ST)
- Will Christmas (18 PTS / 7 REB)
- Radii Caisin (11 PTS / 3 REB / 2 AST)
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Nächstes Spiel:
Do., 15.10.2026, 19:30 Uhr
London Lions - SKYLINERS
















