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Letztes Spiel:97:65Fr 20.03.in LudwigsburgBerichtVideo
Nächstes Heimspiel:So 29.03.15:00 Uhrvs RostockTickets kaufen

Revanche im Heimspiel: Wir wollen gegen Rostock zurückschlagen

Nach der Auswärtsaufgabe am vergangenen Freitag bei den MHP RIESEN Ludwigsburg sowie einem intensiven und erfolgreichen Trainingslager auf Mallorca richtet sich der Fokus nun voll auf das nächste wichtige Spiel: Am 29. März empfangen wir die Rostock Seawolves vor heimischer Kulisse in der Süwag Energie ARENA. Tip-off ist um 15:00 Uhr.

Sepehr Tarrah (Co-Trainer SKYLINERS): „Wir haben das Trainingslager auf Mallorca genutzt, um uns neu zu fokussieren und unsere Kräfte für die verbleibenden neun Spiele zu bündeln. Jetzt freuen wir uns auf das Heimspiel gegen Rostock, gegen die es im Hinspiel bereits ein knappes Spiel gab. Dieses Mal möchten wir natürlich als Sieger hervorgehen.“

Formcheck: Guter Start reicht nicht – Niederlage in Ludwigsburg  

Im Auswärtsspiel bei den MHP RIESEN Ludwigsburg sind wir ordentlich in die Partie gestartet und konnten besonders im ersten Viertel überzeugen. Mit viel Energie, aggressiver Verteidigung und klarem Fokus im Angriff gelang es uns, das Spiel zunächst offen zu gestalten und Ludwigsburg vor Probleme zu stellen. In dieser Phase zeigten wir, wozu wir als Team in der Lage sind, wenn wir unseren Gameplan konsequent umsetzen.

Im weiteren Spielverlauf übernahmen die Gastgeber jedoch zunehmend die Kontrolle. Ludwigsburg fand besser in seinen Rhythmus, während wir offensiv nicht mehr die gleiche Durchschlagskraft entwickeln konnten wie zu Beginn. Trotz unseres Einsatzes gelang es uns nicht, die Intensität aus der Anfangsphase über die gesamte Spielzeit aufrechtzuerhalten. Immer wieder fehlte uns in entscheidenden Momenten die letzte Konsequenz, wodurch sich der Rückstand nach und nach vergrößerte.

Dennoch zeigte die Mannschaft weiterhin Einsatz und versuchte, dagegenzuhalten. Auch wenn wir uns zwischenzeitlich schwertaten, blieben wir kämpferisch und gaben uns nicht auf. Ludwigsburg nutzte seine Möglichkeiten jedoch konsequent und setzte sich letztlich deutlich durch (97:65).

Formstarker Gegner aus dem Norden  

Mit den Rostock Seawolves wartet nun ein formstarker Gegner auf uns. Die Mannschaft spielt bislang eine solide Saison und bewegt sich aktuell im Bereich der Playoff-Plätze. Entsprechend selbstbewusst treten die Seawolves auf und haben mehrfach gezeigt, dass sie auch gegen Topteams konkurrenzfähig sind.

Ein Blick auf die letzten Spiele unterstreicht dies: Trotz einer knappen 85:89-Niederlage bei ALBA Berlin präsentierte sich Rostock über weite Strecken sehr stark, führte zwischenzeitlich deutlich und ließ den Favoriten lange Zeit nicht ins Spiel kommen. Erst in der Schlussphase kippte die Partie. Zuvor mussten die Seawolves bereits eine enge Niederlage gegen Chemnitz hinnehmen, während sie Anfang März mit einem deutlichen Sieg gegen Trier ein klares Ausrufezeichen setzen konnten.

Insgesamt präsentiert sich Rostock aktuell als unangenehmer Gegner mit viel Qualität, der Spiele lange offen halten kann und insbesondere offensiv immer wieder gefährliche Phasen hat. Für uns wird es darauf ankommen, von Beginn an dagegenzuhalten und über die gesamte Spielzeit hinweg konstant zu agieren.

Players to Watch: Rostock Seawolves  

TJ Crockett Jr. (16,9 Punkte / 2,9 Rebounds / 2,3 Assists)
D'Shawn Schwartz (13,9 Punkte / 5,7 Rebounds / 1,2 Assists)
Andy van Vliet (11,5 Punkte / 4,9 Rebounds / 0,7 Assists)

Rückblick: Umkämpftes Hinspiel bis zur letzten Sekunde  

Auch das Hinspiel gegen die Rostock Seawolves hat gezeigt, wie eng und intensiv die Duelle zwischen beiden Teams sein können. Über weite Strecken entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe, in der sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Beide Teams agierten mit hoher Intensität, verteidigten aggressiv und suchten immer wieder Lösungen im Offensivspiel.

Wir konnten in dieser Begegnung phasenweise gute Akzente setzen – vor allem durch ein geschlossenes Auftreten und immer wieder starke Einzelaktionen. Gleichzeitig gelang es Rostock jedoch, auf unsere Läufe zu antworten und das Spiel offen zu halten. So entwickelte sich ein echter Schlagabtausch, in dem die Führung mehrfach wechselte und jede Aktion an Bedeutung gewann.

Am Ende waren es – wie so oft in solchen engen Spielen – Kleinigkeiten, die den Unterschied machten. In der knappen Niederlage (82:77) war es vor allem Isaiah Swope, der im Guard-Duell gegen TJ Crockett Jr. sowohl als Scorer als auch als Playmaker überzeugte (19 Punkte, 8 Assists).

Best of Boxscore – Hinspiel:  

Isaiah Swope (19 Punkte / 4 Rebounds / 8 Assists)
Will Christmas (18 Punkte / 6 Rebounds / 2 Assists)
Till Pape (12 Punkte / 8 Rebounds / 2 Assists)

Ob Logan Johnson im Rückspiel gegen Rostock auflaufen kann, ist noch offen. Unser Point Guard hatte sich gegen Oldenburg eine Rippenprellung zugezogen. Jacob Knauf, dessen Vertragsverlängerung beim letzten Heimspiel bekannt gegeben wurde, wird wieder einsatzbereit sein.

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