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Letztes Spiel:89:86Sa 10.01.vs Chemnitz BerichtVideo
Letztes Spiel:89:84Sa 17.01.in TrierVideo
Heimspiel:Sa 24.01.20:00 Uhrvs HamburgTickets kaufen
Auswärts:Sa 31.01.20:00 Uhrin Vechta

Packende Kampfleistung gegen Trier wird nicht belohnt

Am 16. Spieltag der easyCredit Basketball Bundesliga konnten wir den VET-CONCEPT Gladiators Trier über weite Strecken der Partie die Stirn bieten. Vor einer lautstarken Kulisse in der SWT Arena, angepeitscht von rund 120 mitgereisten Frankfurter Fans, fehlte uns im Schlussviertel letztlich das nötige Quäntchen Glück. Topscorer der Partie war Jaedon LeDee, der mit 24 Punkten und 7 Rebounds die Trierer Defensive bis zum Ende vor große Probleme stellte.

Klaus Perwas (Headcoach SKYLINERS):
„Zunächst einmal Glückwunsch an Jacques und seine Mannschaft aus Trier. Sie spielen bislang eine sehr gute Saison und haben das heute erneut unter Beweis gestellt. Wir haben ein packendes Spiel gesehen, mit viel Intensität und Spannung bis zum Schluss. Mit unserer ersten Halbzeit können wir allerdings nicht zufrieden sein. Dort haben wir zu viele einfache Punkte abgegeben – knapp 50 Zähler zur Pause sind definitiv nicht das, was wir uns vorgenommen hatten. In der zweiten Halbzeit haben wir es deutlich besser gemacht und hatten aus meiner Sicht sogar eine Phase, in der wir das Spiel zu unseren Gunsten hätten entscheiden können. Am Ende ging es dann hin und her, und es waren ein paar unglückliche Situationen dabei, die den Ausschlag gegeben haben. Oft entscheiden am Ende zwei oder drei Aktionen über Sieg oder Niederlage. Ich wünsche den Trierern weiterhin viel Erfolg und alles Gute.“

Effiziente Trierer Offensive

Wir starteten mit der unveränderten Starting Five aus dem Chemnitz-Spiel in die Partie – und mit vier schnellen Punkten von Jaedon LeDee, der unter anderem per schönem Fadeaway traf. Von Beginn an entwickelte sich ein Schlagabtausch mit offenem Visier. Vor allem durch starke Zuspiele von Logan Johnson kamen wir immer wieder zu Abschlüssen in der Zone.

Auch Trier fand früh seinen Rhythmus, insbesondere Big Man Marten Linßen setzte Akzente. Nach fünf Minuten stand es 16:11, Linßen hatte zu diesem Zeitpunkt bereits sechs Punkte auf dem Konto. Die Gladiators agierten extrem effizient: Zwei Minuten vor Viertelende standen sie bei 9/10 Zweipunktwürfen – das Resultat geduldiger Ballbewegung der Gastgeber (23:15).

Offensiv blieben wir dran, mussten uns im ersten Viertel jedoch der starken Effizienz der Trierer geschlagen geben.

Viertelergebnis: 31:21

Comeback in einem rasanten Spiel

Wir kamen fokussiert aus der Viertelpause und verkürzten den Rückstand nach knapp drei Minuten auf fünf Punkte (33:28). Ein Stepback-Dreier von Isaiah Swope und ein anschließender Steal von Garai Zeeb, der in einem Fastbreak-Dunk von LeDee mündete, zwangen Trier nach knapp fünf Minuten zur Auszeit – nur noch 35:33.

Ein echtes Highlight folgte kurz darauf: Ryan Hawkins, extra für diese Aktion eingewechselt, traf 2,8 Sekunden vor Ablauf der Shotclock fast von der Mittellinie seinen dritten Dreier der Partie zum 37:36. Trier zeigte sich davon jedoch unbeeindruckt und hielt uns vor allem durch Second-Chance-Punkte weiter auf Distanz.

In dieser Phase kam auch William Christmas mit seinen dynamischen Drives immer besser ins Spiel. Zur Halbzeit stand es in einem intensiven und temporeichen Duell 52:49.

Viertelergebnis: 21:28

Topscorer zur Halbzeit:
SKYLINERS:

  • Jaedon LeDee (14 PTS / 3 REB)
  • Ryan Hawkins (9 PTS / 60 % 3P)

VET-CONCEPT Gladiators Trier:

  • Marten Linßen (13 PTS)
  • Steven Ashworth (8 PTS / 3 AST)

Das Duell der Big Men

Nach der Pause präsentierte sich zunächst Nahiem Alleyne treffsicher und erzielte unsere ersten fünf Punkte der zweiten Hälfte. Trier blieb jedoch vor allem über Linßen dominant. Mit einer beeindruckenden Field-Goal-Quote von 79 Prozent (22/28) setzten sich die Gastgeber zunächst wieder etwas ab (65:56).

Doch wir blieben dran: Eine starke Team-Defense und mehrere gelungene Aktionen von Isaiah Swope brachten uns erneut heran (68:66). Kurz vor Viertelende traf LeDee seinen ersten Dreier, stand damit bereits bei 20 Punkten. Wir entschieden das dritte Viertel für uns und verkürzten auf 72:71 – alles war angerichtet für den Schlussabschnitt.

Viertelergebnis: 20:22

Starker Fight – doch das Glück fehlt am Ende

Die Führung ließ nicht lange auf sich warten: Nach starken Defensivaktionen und einem Alley-Oop von Zeeb auf LeDeegingen wir nach knapp zwei Minuten erstmals in Führung (72:77), Trier nahm die Auszeit.

Vor heimischem Publikum stemmten sich die Gladiators gegen die drohende Wende und zwangen uns zunehmend zu schweren Würfen. Beim Stand von 76:77 ging es fünf Minuten vor Schluss in eine hitzige Crunchtime.

Offensiv fanden wir zunächst nicht den gewünschten Flow, Trier nutzte das und zog zwei Minuten vor Schluss wieder auf fünf Punkte davon (82:77). Kapitän Till Pape übernahm Verantwortung mit einem starken Finish mit links, Isaiah Swope glich anschließend per tiefem Dreier zum 84:84 aus.

Steven Ashworth antwortete und brachte die Halle erneut zum Beben. Swope verfehlte im Gegenzug knapp, Trier blieb im Ballbesitz. Obwohl wir die folgende Aktion defensiv gut verteidigten, traf Jordan Roland einen schweren Dreier. Mit 13 Sekunden auf der Uhr und fünf Punkten Rückstand konnten wir den Rückstand nach einem knapp verfehlten Wurf von Alleyne nicht mehr aufholen. So endete ein intensiver Kampf ohne Happy End.

Viertelergebnis: 17:13

Endergebnis :
VET-CONCEPT Gladiators Trier - SKYLINERS 89:84 (52:49)
 

Zuschauer: 5.400

Best of Boxscore:
Jaedon LeDee (24 pts / 7 reb)
Isaiah Swope (18 pts / 5 ast/ 3 reb)
Till Pape (13 pts / 4 reb)

Hier geht’s zum gesamten Boxscore!

Nächstes Spiel: Sa., 24.01.2026, 20:00 Uhr: SKYLINERS – Veolia Towers Hamburg

Partie auf Abruf bei DYN