Klaus Perwas (Headcoach): „Glückwunsch an die Rostocker Mannschaft. Wir haben heute ein begeisterndes Spiel gesehen. Es war alles drin, was ein Basketball ausmacht. Wir sind natürlich sehr unzufrieden mit der ersten Halbzeit. Ich denke, wir haben Moral gezeigt und eine tolle zweite Halbzeit gespielt. Am Ende hatten wir einige unglückliche Situationen. Mit einem Augenzwinkern kann man sagen, dass der etwas Glücklichere heute gewonnen hat. Es war auch nicht unverdient von Rostock. Von daher wünsche ich den Rostockern alles Gute.“
Das Viertel der Runs
Mit unserer Stammformation attackierten wir an der Ostsee von Beginn an aggressiv den Korb. Die ersten vier Punkte der Partie erzielte – wie schon gegen Heidelberg – William Christmas. Anschließend wollten unsere gut herausgespielten, offenen Würfe jedoch nicht fallen, während Rostock mit einem 12:0-Lauf plötzlich das Spielgeschehen übernahm. Nach vier Minuten stand es 12:4 bei nur einem erfolgreichen Field Goal auf unserer Seite.
Nach knapp sieben Minuten erlöste uns Edeljoker Isaiah Swope nach einem schönen In-and-Out-Move per Korbleger zum 18:6. Nun fanden wir vor allem über eine aufmerksame Team-Defense besser ins Spiel zurück. Im Viertel der Runs brachte uns ein abschließender 10:2-Lauf bis zur Sirene wieder auf sechs Punkte heran.
Viertelergebnis: 20:14
Die Würfe wollen nicht fallen
Im zweiten Viertel galt es für uns, aus dem anfänglichen Wurfloch zu finden (0/6 Dreier) – was zunächst nicht gelang. Nach drei Minuten stand es 26:16, Coach Perwas nahm die Auszeit. Die Rostocker kamen nun vor allem über schnelle Transition-Punkte immer besser in ihren Rhythmus.
Nach fünf Minuten und einem äußerst unglücklichen Start lag der Rückstand plötzlich bei 33:16. Auch weiterhin gut herausgespielte Würfe wollten in dieser Phase nicht im Korb landen. Es war Zeit für unsere „Mikrowelle“ Isaiah Swope, der mit vier schnellen Punkten dagegenhielt (33:20). Mit dem Ertönen der Halbzeitsirene traf William Christmas unseren ersehnten ersten Dreier (1/12 = 8 %) und stellte den Pausenstand von 38:24 her.
Viertelergebnis: 18:10
Topscorer zur Halbzeit:
Isaiah Swope: 10 Punkte, 2 Rebounds
William Christmas: 9 Punkte, 4 Rebounds
Knauf, Knauf und nochmal Knauf
Der erste Wachmacher nach der Pause war ein sehenswertes No-Look-Finish mit Foul von Kapitän Till Pape (42:28). Jetzt fanden wir deutlich besser ins Spiel und zeigten mit mehreren gelungenen Aktionen – häufig eingeleitet durch Assists von Swope – erneut unsere Comeback-Qualitäten.
Der Knackpunkt: Zwei Dreier in Folge von Stretch-Big Jacob Knauf, und plötzlich stand es nur noch 48:42. Die Partie nahm nun richtig Fahrt auf. Zwar erhöhten die Rostocker den Abstand eine Minute vor Viertelende wieder auf zweistellig, doch erneut war es Jacob Knauf, der mit dem letzten Treffer des Viertels auf 59:52 verkürzte und alles offen hielt für den Schlussabschnitt.
Viertelergebnis: 21:30
Starker Kampf endet an der Freiwurflinie
Die ersten vier Punkte des Schlussviertels erzielten die Gastgeber – doch dabei sollte es zunächst bleiben. Till Papeeröffnete die entscheidende Phase mit seinem ersten Dreier, und plötzlich schien der Knoten geplatzt. Point Guard Logan Johnson setzte mit einem athletischen Dunk direkt das nächste Highlight.
Nach drei Minuten stand es nur noch 63:61. Stellvertretend für unseren Lauf: Nach lediglich 24 Punkten zur Halbzeit waren wir fünf Minuten vor Schluss bereits wieder bei 67:67. Ein Monsterblock von Pape leitete eine Crunchtime ein, die es in sich hatte: Dreier Frankfurt – Dreier Rostock – Dreier Frankfurt. Zwei Minuten vor Schluss lagen die Seawolves knapp mit 74:73 vorne.
Wir schickten Topscorer TJ Crockett Jr. an die Linie, ehe Christmas mit einem seiner beiden Freiwürfe auf 76:74 verkürzte. In der entscheidenden Phase sicherte sich Rostock jedoch zwei wichtige Offensivrebounds, die letztlich den Unterschied machten. 17 Sekunden vor Schluss lagen wir mit vier Punkten zurück. Aus einem Timeout unserer SKYLINERS resultierte ein schöner Find von Till Pape unter dem Korb, der per schönem Hookshot auf 78:76 verkürzte (12 Sekunden). Das anschließende Freiwurf-Duell entschieden jedoch die Seawolves, insbesondere in Person von Top-Scorer TJ Crockett Jr. (25) für sich. Trotz eines starken Kampfes fahren wir so ohne Punkte zurück nach Mainhattan.
Viertelergebnis: 23:23
Endergebnis :
Rostock Seawolves - SKYLINERS 82:77 (38:24)
Zuschauer: 4.520
Best of Boxscore:
Isaiah Swope (19 PTS / 2 REB / 8 AST)
William Christmas (18 PTS / 6 REB / 2 AST)
Till Pape (12 PTS / 8 REB / 2 AST)
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Nächstes Spiel: Sa., 10.01.2026, 18:30 Uhr: SKYLINERS – NINERS Chemnitz













