Sepehr Tarrah (Co-Trainer SKYLNERS): „Auf uns wartet eine sehr schwierige Auswärtsaufgabe in Jena. Es ist bekanntlich immer schwierig, dort zu spielen. Außerdem hat Jena jetzt knapp drei Wochen lang kein offizielles Spiel bestritten. Sie haben ihren Kader verändert und mit Perrantes einen sehr guten Point Guard mit europäischer Erfahrung verpflichtet. Deshalb ist die Vorbereitung etwas schwierig. Wir wollen aber das Momentum aus den letzten Spielen mitnehmen und den Rhythmus, den wir uns erarbeitet haben, auch in Jena aufs Parkett bringen. Vor allem wollen wir defensiv gut ins Spiel kommen, das Tempo der Gastgeber stoppen und sie verlangsamen. Mit unserem Teamplay wollen wir dann den nächsten Sieg einfahren."
Bereits im ersten Pflichtspiel der Saison trafen beide Teams im Achtelfinale des Netto BBL Pokals aufeinander. Damals setzten sich die SKYLINERS deutlich mit 94:63 durch. Nun möchte Jena vor heimischem Publikum Revanche nehmen, während die Frankfurter ihre positive Entwicklung in der Liga bestätigen wollen.
Formcheck: SKYLINERS mit drei Liga-Siegen in Folge
Die SKYLINERS gehen mit viel Selbstvertrauen in die nächste Aufgabe. In der easyCredit BBL feierte das Team zuletzt drei Siege in Serie und steht mit einer Bilanz von drei Siegen und einer Niederlage auf dem fünften Tabellenplatz.
Auch im BKT EuroCup zeigte sich die Mannschaft zuletzt offensiv in starker Verfassung. Gegen U-BT Cluj-Napoca erzielten die Frankfurter beim 113:97-Heimsieg 113 Punkte (SKYLINERS EuroCup-Rekord). Besonders die ausgeglichene Offensive machte dabei den Unterschied: Sechs Spieler punkteten zweistellig, elf Spieler trugen sich in die Scorerliste ein.
Der Gegner: Science City Jena
Science City Jena steht nach fünf Spieltagen bei zwei Siegen und drei Niederlagen auf dem 13. Tabellenplatz. Das letzte Ligaspiel liegt für die Thüringer allerdings bereits einige Wochen zurück. Am 9. Oktober mussten sie sich den Telekom Baskets Bonn deutlich mit 68:115 geschlagen geben. Aufgrund einer Spielpause und der fehlenden Teilnahme am Pokal hatte Jena anschließend rund drei Wochen kein Pflichtspiel.
Die Niederlage in Bonn fiel deutlich aus: Die Gastgeber trafen 18 ihrer 30 Dreier und gewannen mit 47 Punkten Vorsprung. Jena hatte vor allem defensiv große Probleme, den Bonner Offensivrhythmus zu unterbrechen. Zudem sammelten die Thüringer lediglich 21 Rebounds.
Players to Watch: Science City Jena
London Perrantes – Der nachverpflichtete Guard soll dem Jenaer Spiel zusätzliche Qualität und Struktur geben. Der frühere NBA-Guard trifft mit Science City auf Ryan Arcidiacono, der ebenfalls NBA-Erfahrung mitbringt. Beide kennen sich bereits aus früheren Duellen auf College- und G-League-Ebene.
Ira Lee – Der Power Forward ist mit durchschnittlich 15,3 Punkten und 5,8 Rebounds pro Spiel aktuell Jenas Topscorer. Besonders effizient agiert Lee in Korbnähe: 81,8 Prozent seiner Zweipunktwürfe finden ihr Ziel. Zusätzlich kommt er auf 1,3 Steals pro Partie und ist damit auch defensiv ein wichtiger Faktor.
Christian Skladanowski – Der deutsche Power Forward kam in den bisherigen Ligaspielen auf durchschnittlich 5,0 Punkte und 4,6 Rebounds. Mit seiner Physis und seiner Arbeit unter den Körben soll er Jena zusätzliche Stabilität geben.
















