Eine besondere Verbindung gibt es ebenfalls: Kapitän Till Pape lief in der Vergangenheit für Ulm auf, wird den SKYLINERS jedoch – ebenso wie Garai Zeeb und William Christmas – verletzungsbedingt nicht zur Verfügung stehen. Hinter den Einsätzen von Radii Caisin, Logan Johnson, Tyger Campbell und Jacob Holt steht aktuell zudem noch ein Fragezeichen. Jamie Edoka fällt aufgrund einer Sprunggelenksverletzung gegen Ulm aus.
Sepehr Tarrah (Co-Trainer SKYLINERS): „Die jüngsten Verletzungen und die zunehmend dünnere Personaldecke stellen uns vor eine große Herausforderung. Dennoch wollen wir mit den verbliebenen Spielern und einigen Nachwuchsspielern aus unserem Jugendprogramm noch einmal alles reinwerfen und die Saison bestmöglich abschließen.“
Formcheck SKYLINERS: Starker Comeback-Auftritt bleibt in Chemnitz unbelohntTrotz eines 15-Punkte-Rückstands zur Halbzeit zeigten wir bei den NINERS Chemnitz große Moral und kämpften uns eindrucksvoll zurück ins Spiel. Nach einem starken dritten Viertel und einer intensiven Crunchtime erzwangen wir durch nervenstarke Freiwürfe von Ivan Crnjac die Verlängerung, mussten uns dort jedoch knapp mit 82:86 geschlagen geben.
Offensiv überzeugte vor allem unser Guard-Duo: Nahiem Alleyne führte uns mit 26 Punkten (6/10 Dreier) an, Isaiah Swope steuerte 23 Punkte und 7 Assists bei. Auch Ryan Hawkins (15 Punkte, 9 Rebounds) setzte wichtige Akzente.
Nach der Pause fanden wir deutlich besser ins Spiel, verkürzten den Rückstand Schritt für Schritt und hatten in der Schlussphase sogar die Chance auf den Sieg. In der Overtime behielten die Gastgeber jedoch die Nerven an der Freiwurflinie und entschieden die Partie für sich.
Rückblick: Hart umkämpfter Sieg im Hinspiel
Das Hinspiel in Ulm war eine intensive und enge Partie, die wir am Ende für uns entscheiden konnten. Nach einem starken 9:0-Start drehte Ulm das Spiel bis zur Halbzeit (36:35). Auch im dritten Viertel lagen die Gastgeber meist vorne, bevor wir kurz vor Ende des Abschnitts wieder die Führung übernehmen konnten.
Im Schlussviertel setzten wir dann mit einem entscheidenden 8:0-Lauf den Unterschied und sicherten uns einen 70:63-Erfolg. Insgesamt war es ein Spiel auf Augenhöhe mit elf Führungswechseln, in dem wir vor allem defensiv überzeugten. Mit mehr Steals (10:5) sowie starken Fastbreak-Punkten konnten wir uns in den entscheidenden Momenten Vorteile erarbeiten.
Topteam zu Gast: Ulm mit viel Qualität im Kader
Mit ratiopharm ulm kommt ein athletisches und vielseitig besetztes Team nach Frankfurt. Die Ulmer verfügen über viel Qualität im Kader und sind vor allem durch ihr variables Offensivspiel jederzeit gefährlich.
Im letzten Spiel gegen Würzburg startete Ulm stark und ging früh in Führung. Trotz guter Phasen – unter anderem ein 10:1-Lauf – verloren sie zwischenzeitlich durch Ballverluste den Rhythmus und lagen zur Halbzeit knapp zurück (48:49). Im dritten Viertel brach die Leistung dann etwas ein, auch eine Umstellung auf Zonenverteidigung brachte nicht den gewünschten Effekt.
Players to Watch: ratiopharm ulm
Chris Ledlum (16,3 Punkte / 4,2 Rebounds / 2,3 Assists)
Mark Smith (12,2 Punkte / 5,3 Rebounds / 3,0 Assists)
Christian Sengfelder (10,6 Punkte / 4,2 Rebounds / 0,9 Assists)














