Sepehr Tarrah: Besondere Duelle mit Deutschland und Kroatien
Für Sepehr Tarrah standen mit der niederländischen Nationalmannschaft zwei besondere Begegnungen auf dem Programm. Gegen Deutschland trafen die Orange Lions auf den amtierenden Welt- und Europameister. Nach einem starken Start der deutschen Mannschaft blieb die Niederlande über weite Strecken im Spiel, musste sich am Ende aber mit 83:99 geschlagen geben.
Für Tarrah war die Partie dabei auch persönlich etwas Besonderes. Der 31-Jährige ist in Deutschland aufgewachsen und absolvierte hier seine Trainerausbildung. Die Begegnung vor ausverkauftem Haus wird ihm deshalb besonders in Erinnerung bleiben.
„Für mich war es mehr als nur ein Spiel. Gegen das Land zu spielen, in dem ich aufgewachsen bin und meine Trainerausbildung gemacht habe, war sehr besonders und auch emotional“, erzählt Tarrah.
Auch sportlich konnte der SKYLINERS-Co-Trainer einiges mitnehmen: „Alles geht eine Sekunde schneller und jeder Fehler wird sofort bestraft. Man lernt, auf höchstem Niveau zu spielen, Fehler zu minimieren und sich diesem Niveau anzupassen.“
Im Anschluss wartete mit Kroatien der nächste starke Gegner. Die Niederlande zeigte offensiv eine überzeugende Leistung und erzielte 99 Punkte. Am Ende fehlten nur zwei Punkte zum Erfolg, Kroatien setzte sich knapp mit 101:99 durch.
Lukáš Smažák: Debüt für die tschechische A-Nationalmannschaft
Für Lukáš Smažák wurde das FIBA-Fenster zu einem besonderen Meilenstein. Der 18-jährige Point Guard feierte beim Turkish Airlines Supercup in Hamburg sein Debüt für die tschechische A-Nationalmannschaft – ausgerechnet gegen Weltmeister Deutschland. Dabei erzielte Smažák direkt sieben Punkte, darunter zwei Dreier. Auch gegen die Türkei kam er auf sieben Punkte.
Im weiteren Verlauf folgten für Tschechien die Duelle mit Belgien und Norwegen. Während sich die Tschechen gegen Belgien geschlagen geben mussten, gelang gegen Norwegen nach einem dramatischen Spiel inklusive Verlängerung ein erfolgreicher Abschluss.
Für Smažák war der Sprung aus der U20 direkt in die A-Nationalmannschaft eine besondere Erfahrung. „Es war ganz anders. Alles ist detaillierter, körperlicher und schneller“, beschreibt der 18-Jährige den Unterschied.
Besonders in Erinnerung blieb ihm das Duell mit Deutschland und die Möglichkeit, gegen Dennis Schröder zu spielen: „Es war bisher meine beste Erfahrung. Ich bin froh, dass ich die Möglichkeit hatte, gegen ihn zu spielen und zu sehen, was er kann.“
Auch seine ersten Punkte für die A-Nationalmannschaft bleiben ein besonderer Moment: „Danach war es ein ziemlich gutes Gefühl, ein weiteres Ziel erreicht zu haben.“
Mit wertvollen Erfahrungen und neuen Eindrücken kehren Sepehr Tarrah und Lukáš Smažák zurück nach Frankfurt. Für beide war das FIBA-Fenster auf unterschiedliche Weise ein besonderer Schritt – und eine weitere wertvolle Erfahrung für die kommende Saison mit den SKYLINERS.
















