Intensive Vorbereitung in China
Zur Vorbereitung auf das entscheidende Qualifikationsfenster reiste die niederländische Nationalmannschaft nach Hangzhou (China). Dort traf das Team unter anderem auf Australien sowie Gastgeber China. Gegen die Australier mussten sich die Niederländer mit 69:78 geschlagen geben, auch gegen China fiel die Entscheidung erst in der Schlussphase (60:65).
Zwei enge Duelle gegen Lettland und Polen
Zum Auftakt des Qualifikationsfensters empfingen die Niederlande zunächst Lettland in Almere. In einer über die gesamte Spielzeit ausgeglichenen Begegnung wechselte die Führung mehrfach, ehe sich die Gäste in den Schlusssekunden knapp mit 72:69 durchsetzen konnten.
Auch wenige Tage später entwickelte sich in Krakau gegen Polen ein intensives und hochklassiges Spiel. In einer Partie mit insgesamt 30 Führungswechseln hielten die Orange Lions lange Schritt, mussten sich am Ende jedoch mit 84:92 geschlagen geben.
Qualifikation dennoch geschafft
Trotz der beiden Niederlagen erreichten die Niederlande die zweite Runde der Qualifikation für die FIBA Basketball World Cup 2027. Dort wartet direkt ein echtes Highlight: Am 27. August treffen die Orange Lions in Köln auf die deutsche Nationalmannschaft.
Sepehr Tarrah (Lead Assistant Coach SKYLINERS): „Es war diesmal eine intensive und auch etwas längere Zeit. Ich war insgesamt drei Wochen mit der Nationalmannschaft unterwegs. Wir waren zunächst in China, was auf jeden Fall eine coole Erfahrung war – eine ganz andere Welt. Dort haben wir zwei Testspiele gegen Australien, unter anderem auch gegen Jacob Holt, sowie gegen China bestritten. Wir konnten dabei viel mitnehmen, auch wenn es leider nicht für einen Sieg gereicht hat.
Anschließend haben wir gegen Lettland und Polen gespielt – natürlich zwei sehr starke Gegner, die teilweise mit EuroLeague-Spielern gespickt waren. Trotzdem haben wir lange mitgehalten und hatten vor allem gegen Lettland eine sehr gute Chance, das Spiel zu gewinnen. Das Wichtigste ist aber, dass wir uns für die nächste Runde der WM-Qualifikation qualifiziert haben. Damit sind wir gleichzeitig auch für die Qualifikation zur Europameisterschaft 2029 qualifiziert. Jetzt freuen wir uns auf die nächste Runde, in der wir uns unter anderem mit Mannschaften wie Deutschland, Kroatien und Israel messen können. Eine Restchance auf die WM-Qualifikation besteht ebenfalls noch, auch wenn die Ausgangslage natürlich schwierig ist.
Für mich persönlich war das wieder eine sehr wertvolle Zeit, in der ich viel Verantwortung übernehmen, nah am Geschehen sein und viele neue Erfahrungen sammeln konnte. Jetzt gilt es, ein wenig zu regenerieren und noch etwas Pause zu machen, bevor es bei den SKYLINERS schon wieder weitergeht.“














