Zum Hauptinhalt springen
Letztes Spiel:73:79So 15.03.vs OldenburgVideo
Auswärts:Fr 20.03.20:00 Uhrin Ludwigsburg

„Es herrscht ein starkes Wir-Gefühl“ – Ex-Handball-Nationaltrainer Christian Prokop zu Besuch bei den SKYLINERS

In der vergangenen Woche durften die SKYLINERS Christian Prokop, Trainer der deutschen Handball-Nationalmannschaft von 2017 bis 2020, in Frankfurt begrüßen. Der ehemalige Nationalcoach, der zuletzt beim TSV Hannover-Burgdorf tätig war, nutzte die Gelegenheit, um einen Blick über den Tellerrand zu werfen und Einblicke in die Abläufe hinter den Kulissen eines Basketball-Bundesligisten zu gewinnen.

Vor dem Heimspiel gegen Oldenburg sprach Prokop über seine Eindrücke aus der Woche und zeigte sich insbesondere von der engen Abstimmung innerhalb des Trainerteams der SKYLINERS beeindruckt.

„Wie war wie die Zeit für dich hier in Frankfurt bei den SKYLINERS?“

„Ja, also erstmal möchte ich mich bedanken. Es war eine total offene und sehr interessante Zeit. Ich konnte hier – bis auf die Kabine, was völlig normal ist – überall Einblicke bekommen und mir einen guten Eindruck verschaffen. Das ist definitiv nicht selbstverständlich. Deshalb ein großes Dankeschön an Sebastian, an Klaus und auch an Markus aus der ProB sowie an das gesamte Trainerteam. Es war einfach eine sehr wertvolle Woche mit vielen Eindrücken – sei es in der Trainingsgestaltung, in der persönlichen Ansprache oder auch in der Motivation der Spieler.

Für mich war es das Ziel, neben dem Handball neue Impulse zu bekommen und über den Tellerrand hinauszuschauen – so, wie es erfolgreiche Mannschaften eben auch machen. Und ich habe Frankfurt in dieser Zeit wirklich schätzen gelernt. Wenn man eine Woche hier ist, fühlt man sich schon ein Stück weit heimisch.“

„Gibt es etwas, das du besonders aus dieser Zeit mitnimmst?“

„Fasziniert hat mich vor allem die Zusammenarbeit im Trainerteam. Im Handball ist es oft noch etwas stärker vom Headcoach geprägt – sowohl in der Trainingsgestaltung als auch in der Wochenplanung.

Hier war es sehr interessant zu sehen, wie intensiv die Trainer miteinander kommunizieren und im Austausch stehen. Jeder Assistant Coach bekommt Raum, sich einzubringen. Es herrscht ein sehr starkes Wir-Gefühl, das sich durch alle Bereiche zieht – ob im Taktischen, in der Umsetzung oder in den Trainingsübungen.

Das ist, würde ich sagen, einer der größten Unterschiede. Ansonsten gibt es aber auch viele Parallelen, was ja auch logisch ist: Beide Sportarten sind Teamsportarten, beide sind dynamisch und sehr interessant.

Außerdem fand ich die Videoanalyse sehr gut – klar strukturiert, aber nicht überladen. Das ist wichtig, damit die Spieler nicht überfordert werden und die Inhalte gut aufnehmen können.“