Klaus Perwas (Headcoach SKYLINERS): „Ich denke, wir haben insgesamt eine solide Leistung gezeigt, aber nicht die Leistung, die es uns erlaubt hätte, hier einen Sieg mitzunehmen. Direkt vor der Halbzeit hatten wir eine Phase von etwa zwei Minuten, in der wir keine guten Lösungen gefunden, den Ball verloren und zwei offene Würfe zugelassen haben. Auch mit dem dritten Viertel war ich nicht zufrieden, weil wir phasenweise in Einzelaktionen verfallen sind und nicht mehr als Team gespielt haben. Dennoch sind wir mit dieser neu formierten Mannschaft auf einem guten Weg. Jetzt gilt es, den schnellen Turnaround zu schaffen und in zwei Tagen zu Hause gegen Vechta einen Sieg einzufahren.“
Physischer Start
Beide Teams starteten nach Auftaktsiegen mit unveränderten Starting Fives. Die ersten Punkte der Partie erzielte Till Pape nach einem schönen Hookshot aus dem Spin heraus. In der Anfangsphase gaben sich beide Teams nur sehr wenig Raum. Nach zwei starken Defensiv-Stops und einem Finish von Judah Mintz gingen wir nach vier Minuten dennoch mit 8:4 in Führung. Im Anschluss fanden die Berliner besser in die Partie und gingen nach mehreren Abschlüssen in der Zone zunächst in Führung, bevor Roman Bedime, MVP der letzten Partie, mit viel Kontakt zum 12:12-Ausgleich traf. Unter anderem ein Dreier von Ford auf Berliner Seite und unsere offensive Durststrecke mit kleinen Fehlern sorgten am Ende dafür, dass wir mit einem Vier-Punkte-Rückstand in die erste Pause gingen. Viertelergebnis: 20:16
Das Viertel der Runs
Offensiv wurden wir zu Beginn von Judah Mintz (8 Punkte) getragen, der mit seiner Schnelligkeit die Berliner Defensive vor Probleme stellte. Ein Energiebringer war Till Pape mit einem wichtigen And-One zum Ausgleich nach zwei Minuten (23:23). Unseren ersten Dreier nach acht Fehlversuchen traf Ryan Arcidiacono mit einem tiefen Wurf, der uns offensiv weiter Schwung verlieh. Letzterer war es auch, der nach schönem Ball-Movement mit einem weiteren Dreier zwei Minuten vor der Pause erstmals auf fünf Punkte Vorsprung erhöhte (28:33). Nach einem Fastbreak im Alleingang erhöhte Isaiah Swope mit einem And-One sogar auf 31:39. Zwei Turnover hintereinander, auf die Justin Bean unter anderem mit zwei Dreiern konterte, sorgten dafür, dass wir die Führung dennoch nicht mit in die Pause nehmen konnten. Nach einem 10:0-Run führte Berlin wieder mit 41:39. Viertelergebnis: 21:23
Topscorer zur Halbzeit
SKYLINERS:
Judah Mintz (8 Punkte)
Ryan Arcidiacono (6 Punkte, 2/2 Dreier)
ALBA BERLIN:
Justin Bean (11 Punkte)
Brandon Angel (6 Punkte, 2 Rebounds)
ALBAs Transition-Basketball baute den Vorsprung aus
Wir starteten konzentriert in die zweite Halbzeit und ließen Berlin nicht direkt zurück in den Flow kommen. Nach einem 0:6-Run gingen wir durch einen Dunk von Race Thompson wieder in Führung (44:45). Berlin kam dann vor allem über Big Man Nevio Bennefeld immer wieder zu Abschlüssen. Ein Dreier von Sam Griesel aus der Ecke brachte uns zunächst mit neun Punkten in Rückstand, woraufhin Headcoach Klaus Perwas ein Timeout nahm. Wir spielten zwar viele einfache Abschlüsse heraus, schnelle Transitionen von ALBA waren über das Viertel verteilt aber zu häufig vertreten. Mit einem Buzzer-Beater-Tip-in erhöhte Berlin auf 69:55. Viertelergebnis: 28:16
Furioser Start ins Viertel reichte nicht
Es ging furios los: Mit drei Stops, zwei starken Fastbreaks und einem Dreier von Judah Mintz verkürzten wir nach nicht einmal zwei Minuten wieder auf 69:62. Letzterer suchte jetzt immer wieder den Kontakt auf dem Weg zum Korb und erhöhte an der Linie sieben Minuten vor Schluss auf 21 persönliche Punkte. Ein verlorengeglaubter Wurf von Isaiah Swope aus der Distanz brachte uns knapp vier Minuten vor dem Ende noch einmal auf sechs Punkte heran (79:73). Es entwickelte sich ein Scoring-Duell zwischen Angel von ALBA und unserem Point Guard, der nach einem kalten Start jetzt besser in die Partie fand. Zwei Minuten vor Schluss galt es, einen Zehn-Punkte-Rückstand (86:76) aufzuholen. Doch ALBA BERLIN konnte den Vorsprung am Ende in der Manier eines Meisters über die Zeit bringen. Viertelergebnis: 25:28
Endergebnis: ALBA BERLIN - SKYLINERS 94:83 (41:39)
Zuschauer: 6.711
Best of Boxscore:
Judah Mintz (21 PTS / 2 AST / 3 ST)
Isaiah Swope (14 PTS / 2 AST)
Race Thompson (8 PTS / 8 REB)
Hier geht's zum gesamten Boxscore
Nächstes Spiel:
Sa., 26.09.2026, 18:30 Uhr
SKYLINERS - RASTA Vechta
















