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77:84 - FRAPORT SKYLINERS geben umkämpftes Topspiel an Trier ab

Die FRAPORT SKYLINERS und die RÖMERSTROM Gladiators Trier liefern den 5000 Fans (Frankfurter Besucherrekord in dieser Saison) und vor Frankfurter Oberbürgermeister Mike Josef in der Süwag Energie ARENA ein hochklassiges Spiel mit vielen tollen und spektakulären Momenten. Das seriösere, reifere, teilweise fast schon mit stoischer Ruhe ausgestattete Spiel, machen in den entscheidenden Momenten aber die Gäste. Auf Frankfurter Seite feierte Marco Völler nach überstandenen Kniebeschwerden sein Comeback. Mit dieser Begegnung beenden die Frankfurter die Hinrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA auf dem vierten Tabellenplatz.

Das nächste Heimspiel

Fans und Freunde des Frankfurter Basketballs brauchen nicht lange auf die nächste Gelegenheit warten, um ihr Team wieder auf heimischem Parkett zu sehen. Schon am kommenden Sonntag, den 21. Januar, tritt das Team von Headcoach Denis Wucherer wieder in Süwag Energie ARENA an. Zu Gast ist dann das Team von Vechta II, gegen die es vor erst vor knapp einer Woche eine schmerzliche Niederlage gab. Sprungball für die Gelegenheit zur Revanche ist um 15 Uhr.

 

Tickets für alle Heimspiele gibt es über www.fraport-skyliners.de/tickets, telefonisch über 069-928 876 16 oder die Vorverkaufsstellen von Adticket.

 

Auf einen Blick

  • Viertelstände: 18:23 – 16:19 – 23:23 – 20:19
  • Topscorer: Aiden Warnholtz – 19 Punkte
  • Toprebounder: Booker Coplin und Cameron Henry – 4 Rebounds
  • Topassists: Kevin McClain – 5 Assists
  • Dreimal war die Begegnung ausgeglichen, ansonsten war Trier die gesamte Spieldauer in Führung

 

Kader-Update

Mit dem wiedergenesenen Marco Völler (Knie) fehlte bei den FRAPORT SKYLINERS nur Bruno Vrcic (Knie).

 

Stimmen zum Spiel

Mike Josef (Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt): „Trier war der erwartet starke Gegner. Schade, dass es trotz großem Kampf heute noch nicht für seinen Sieg unserer Skyliners gereicht hat. Das wird in den Playoffs sicher ganz anders laufen. Unsere Fans sind jedenfalls weiterhin erstklassig und haben es verdient, dass auch unsere Jungs nächste Saison wieder in der obersten Spielklasse auf Korbjagd gehen.“

 

Denis Wucherer (Headcoach, FRAPORT SKYLINERS): „Es war heute ein großer Spaß gegen Don Beck zu coachen, es ist toll, dass er wieder da ist. Trier hat ein starkes Team, starke Spieler und sie machen da einen sehr guten Job. Spiele wie heute entscheiden sich auch darüber, ob man die Würfe trifft oder nicht. Wir haben es heute nicht geschafft, die schweren Würfe zu treffen. Eine Qualität von JJ Mann, die schweren Würfe von Yakhchali, Maik Zirbes unter dem Brett, dass ist schon etwas Besonderes in der ProA. Ich bin mit unserer Leistung heute und unserer Hinrunde aber nicht unzufrieden. Aber wir sehen auch, welche Spieler auf dem Niveau schon spielen können und wer sich noch entwickeln muss, um in drei Monaten das nächste Niveau zu erreichen.“

 

Donald Beck (Headcoach, RÖMERSTROM Gladiators Trier): „Ich möchte Denis und Frankfurt zur bisherigen Saison gratulieren. Sie haben ein gutes Team und sind sehr gut gecoacht. Ich weiß, dass es zum Ende der Saison eine schwere Nummer wird, sollten wir dann noch mal aufeinandertreffen. Es war heute eine genauso schwere Niederlage für sie, wie sie es für uns gewesen wäre. Wenn man sich vor dem Spiel die Statistiken angeschaut hat, konnte man erkennen, dass beide Teams nahezu gleichauf sind. Wir haben daher dieses schwere Spiel heute erwartet. Wir wussten, dass wir auf hohem Niveau spielen mussten. Ihre Verteidigung ist die beste der Liga, daher mussten wir im Angriff sehr gut spielen und vorbereitet sein. Ich bin stolz auf unsere Jungs, da sie in dieser taffen Atmosphäre gut gespielt haben.“

Starting Five: Aiden Warnholtz, Booker Coplin, David Muenkat, Lorenz Brenneke und Marco Völler

 

Viertel 1 – Von Sekunde Eins ein Topspiel – 18:23

Schon früh im Spiel gibt es erste Nickligkeiten, ganz wie es sich für ein Topspiel gehört. Triers JJ Mann stibitzt David Muenkat den Ball, wedelt mit dem Finger Richtung Frankfurter Bank und hat auch noch ein paar nette Worte übrig. Hier ist Stimmung von Beginn an auch auf den Rängen. Die FRAPORT SKYLINERS wollen mit viel Tempo dem Trierer Kollektiv entgegentreten und setzen den Plan auch gut in die Tat um. Lorenz Brenneke per Dunk zum 6:6 (4. Minute). Trier probiert es im Gegenzug vornehmlich über die Physis und Längenvorteile. Beide Wege führen zwar nicht nach Rom, aber doch zum 16:16 (8.) Zwischenstand, bevor es nach wildem Dreier mit der Schlusssirene beim Stand von 18:23 aus dem ersten Viertel geht.

Bei den Rebounds lassen die Trierer keine Fragen offen, greifen sich 11 und überlassen den Frankfurtern nur 4.

Sehr solide präsentieren sich die FRAPORT SKYLINERS Wurfquoten. 56% Zweier (5/9), 50% Dreier (2/4) und 2/2 von der Freiwurflinie. Die Trierer Quoten ähneln sich fast zu 100%, allerdings erspielten sich die Gäste durch die Rebounds gleich fünf Würfe mehr.

 

Viertel 2 – Highlights oder Effektivität? -  16:19

Erstes Highlight im zweiten Viertel ist mit Sicherheit der Dreier von Marco Völler ins Gesicht von Triers Maik Zirbes – 24:27 (13.). Den Gästen von der Mosel gelingt es aber immer, die richtigen Antworten zu finden und den zarten Vorsprung zu verteidigen. Das zweite Highlight des Viertels setzt David Muenkat mit seinem Monsterblock gegen den Trierer Fastbreak – 25:30 (14.). Weniger spektakulär, aber hocheffektiv spielt währenddessen Trier. Sprungwürfe, teilweise mit Brett oder gut herausgespielte Floater sehen etwas Old School aus, erfreuen aber das grüngeprägte Fanherz. So gar nicht ins blaugeprägte Fanherz spielen sich im zweiten Viertel derweil die drei Unparteiischen, die einige Pfiffe erschallen lassen, die im Gegenzug Buh-Rufe von den Rängen hervorrufen. Trier gelingt es in dieser Phase auf 29:39 (18.) davonzuziehen. Auch zur Halbzeit bleibt der Vorsprung bestehen – 34:42.

Die FRAPORT SKYLINERS schaffen es, sich beim Rebound etwas zu stabilisieren: 14:19 lautet die Bilanz zur Halbzeit.

Im Gegenzug stabilisiert sich Trier bei den Wurfquoten und kann darüber den Vorsprung zur großen Pause etwas ausbauen – 41% Frankfurt, Trier 48%.


Das Spiel zum nochmal Anschauen
 

Viertel 3 – Eine Partie wie eine Party – 23:23

Marco Völler eröffnet mit Powerlayup, Booker Coplin legt den Dreier nach, Aiden Warnholtz tut es ihm nach und 5000 Fans in der Süwag Energie ARENA sorgen für den ersten explosionsartigen Stimmungshöhepunkt – 42:44 (23.). Doof nur, dass Trier direkt mit zwei Dreiern das passende Gegenmittel findet. Doch die Frankfurter Würfe fallen jetzt gegen die Zonen-Verteidigung und so steht es in der 24. Minute nur noch 47:50. Es ist nun ein wahres Dreierfestival, welches beide Teams nun zelebrieren und beide Fanlager machen die Partie zu einer Party – 53:57 (26.). Jedoch bleiben die Trierer größtenteils unbeeindruckt, ziehen ihr Spiel durch, treffen auch schwere Würfe und gehen mit einer 57:65 Führung in den Schlussakt.

Ehre, wem Ehre gebührt: Triers Marcus Grave kratzt Ende des dritten Viertels an einem Triple-Double mit 8 Punkten, 7 Assists und 7 Rebounds.

11 Treffer bei 26 Versuchen von der Dreierlinie stehen für die FRAPORT SKYLINERS bis hierhin zu Buche. Starke 42% und größter Grund zur Hoffnung, dass im vierten Viertel noch was geht.

 

Viertel 4 – Nicht von der Linie abzubringen – 20:19

Mit einem 4:0 Lauf eröffnen die FRAPORT SKYLINERS das vierte Viertel und bringen direkt die Lautstärke der Arena wieder hinter sich – 61:65 (32.). Aber erneut lassen sich die Gäste nicht von ihrer fast schon stoischen Linie abbringen und verteidigen ihre Führung mit Ruhe und Physis – 63:72 (35.). Spätestens mit Beginn der zweiten Hälfte des vierten Viertels wird klar: Langsam muss der spieldrehende Lauf kommen und ein Mittel gegen Trier gefunden werden. Es ist der Korbleger von Maik Zirbes, der Headcoach Denis Wucherer zur Auszeit beim Stand von 63:74 (35.) greifen lässt.

Aiden Warnholtz bringt von der Dreierlinie Leben in die Frankfurter Hoffnungen, doch wirkt im Gegenzug der schmetternde Alley-Oop-Dunking von Maik Zirbes wie eine düstere Vorahnung, die sich mit jeder verstreichenden Sekunde auf der Spieluhr weiter bewahrheitet – 66:78 (37.). Und so kommt es, wie es sich angedeutet hat: Die Gäste nehmen das Spiel beim Stand von 77:84 mit nach Hause.

 

Die nächsten Spiele

  • HEIMSPIEL – Sonntag, 21.01. um 15 Uhr gegen Vechta
  • Samstag, 27.01, um 19 Uhr in Bochum
  • HEIMSPIEL – Sonntag, 04.02. um 15 Uhr gegen Koblenz

Tickets für alle Heimspiele gibt es über www.fraport-skyliners.de/tickets, telefonisch über 069-928 876 16 oder die Vorverkaufsstellen von Adticket.